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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtelternrat zieht Bilanz
Zwischenüberschrift:
Abschluss der Wahlperiode: Pistorius lobt konstruktive Debatten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
gil Osnabrück. Dass die Integrierte Gesamtschule IGS trotz aller Turbulenzen an den Start geht, sei auch auf die hervorragende Kooperation mit dem Stadtelternrat zurückzuführen: Dies sagte Oberbürgermeister Boris Pistorius beim gemeinsamen Abendessen mit den Elternvertretern.
Dass die Chemie zwischen Stadtelternrat, Politik und Verwaltung stimmt, war beim Treffen zum Abschluss der zweijährigen Wahlperiode im Steinwerk Ledenhof zu spüren: Die Beteiligten lobten die gute Zusammenarbeit, zogen Bilanz des Erreichten und gaben einen Ausblick auf künftige Aufgaben. Pistorius dankte den " Interessenvertretern und Vermittlern für die Schulen" für ihre konstruktive Arbeit und Kritik. Er nannte als Beispiel die Diskussion um die IGS, in der es auch möglich gewesen sei, Kontroversen auszutragen. Er selbst sehe die IGS als " echte Bereicherung für Osnabrück". Mittlerweile gehe man die Baumaßnahmen an.
Zudem sei auf Wunsch des Stadtelternrates die Entscheidung über die Johannisschule aus dem Grundschulentwicklungsplan ausgeklinkt worden. Sie werde jetzt separat behandelt. Weiter beabsichtige man, die Sanierung der Sporthallen am Schlosswall und am Gymnasium Carolinum zeitlich zu stauchen: Das Carolinum sei zu Recht enttäuscht. " Da setzt die Stadt jetzt Priorität."
Aus Sicht des Elternrates berichtete die Vorsitzende Petra Knabenschuh über die zweijährigen Aktivitäten: Der Stadtelternrat habe sich am Volksbegehren gegen das Turboabitur, die Abschaffung der vollen Halbtagsschulen und das Gebot der Fünfzügigkeit für Gesamtschulen beteiligt. Mit Politik und Schulverwaltung wurde der Grundschulentwicklungsplan erarbeitet. Dabei gehe es um neue Einzugsbereiche bei schwindenden Schülerzahlen sowie um Ganztagsschulen und Horte, so Knabenschuh.
Als neue Aufgabe nannte sie den Entwurf des Kultusministeriums für eine Zusammenführung von Haupt- und Realschule in einer " Oberschule": " Da kommt einiges auf uns zu." Man warte jetzt die Gesetzeslage ab, so die Vorsitzende. Ein weiterer Arbeitsbereich sei das Thema Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf: " Nicht einfach umzusetzen", meint sie. Ein Fahrstuhl reiche da nicht: " Das stellt neue Anforderungen an die Ausstattung der Schulen und die Lehrerausbildung." Zudem könnten nicht alle Kinder mit Förderbedarf in Regelschulen untergebracht werden.

Autor:
gil


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