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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt bunkert mehr Streusalz
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Servicebetrieb übernimmt den Winterdienst
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hmd Osnabrück. Die Lager sind voll: Rund 1200 Tonnen Streusalz hat die Stadt gebunkert, 300 mehr als in den vergangenen Jahren. Erstmalig ist der Osnabrücker Servicebetrieb für den Winterdienst zuständig.
Drei verschiedene Dienststellen haben bislang das Räumen übernommen: der Fachdienst Straßenbau, der Abfallwirtschaftsbetrieb sowie der Eigenbetrieb Grünflächen und Friedhöfe. Nun gilt die Devise " Winterdienst aus einer Hand", sagt Einsatzleiter Kurt Santjer. Aufgeteilt nach Funktionen und Fahrzeugen wurden Teams gebildet. Bei Schneefall stehen 240 Mitarbeiter bereit, eine Schicht besteht aus 120. Ein Straßennetz von 750 Kilometer Länge durchzieht Osnabrück. Priorität eins umfasst rund 260 Kilometer Hauptverkehrsverbindungen, Buslinien oder Bereiche an Schulen oder Krankenhäusern. Ein Räumdurchgang dauert vier bis fünf Stunden. Zur zweiten Priorität gehören Wohnstraßen, die nach Leistungsfähigkeit abgearbeitet werden. Allerdings bekommen die Mitarbeiter häufig unterschiedliche Rückmeldungen: Manche Anlieger wünschen die Räumung, anderen freuen sich über die Schneepracht.
Der Winterdienst ist detailliert in der Straßenreinigungsverordnung des Landes geregelt - wie auch die Aufgaben der Anlieger. Für Letztere vielleicht etwas überraschend: Sie müssen nicht nur Gehwege beziehungsweise kombinierte Fuß- und Radwege räumen, sondern auch Bushaltestellen, die an die Wege angrenzen. Und das mit sogenannten abstumpfenden Mitteln, also Splitt oder Sand.
Bleibt noch die Frage des Streusalzes. Im vergangenen Winter hätte die Stadt ohne Lieferstopp rund 7000 Tonnen verbraucht. Angesichts der unerwartet langen Frostperiode und der Preissteigerungen für Salz (derzeit 80 Euro pro Tonne) wird der Rat in der kommenden Sitzung über die Gebühren für die Straßenreinigung diskutieren. Derzeit hat der Osnabrücker Servicebetrieb 1200 Tonnen eingelagert, dazu ist eine Nachlieferung von 2000 Tonnen beantragt.
Auch ein anderer Aspekt muss beachtet werden, sagt der stellvertretende Betriebsleiter Frank Bludau. Denn im Laufe des Jahres hätten die Mitarbeiter massive Schäden an Bäumen wegen des starken Salzeinsatzes bemerkt. Das Augenmerk liege also auch darauf, dass nicht mehr als nötig gestreut werde.
Info unter Telefon 05 41/ 323-45 88.

Autor:
hmd


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