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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
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Inhalt:
Überschrift:
Geometrie zur Geisterstunde
Zwischenüberschrift:
Lange Nacht der Mathematik in Osnabrücker Gymnasien
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kniffeln, Knobeln, Komibinieren - bei der langen Nacht der Mathematik rauchten die Köpfe.Foto: Swaantje Hehmann
hmd Osnabrück. Zusätzliche Arbeit, und das auch noch zu später Stunde? Kein Problem, sagten zahlreiche Osnabrücker Schüler in der Nacht von Freitag zu Samstag. Grund war die mittlerweile schon traditionelle lange Nacht der Mathematik. Bis acht Uhr morgens tüftelten Mädchen und Jungens an kniffligen Aufgaben.
Für das Gymnasium " In der Wüste" ist die Veranstaltung eine feste Einrichtung. " Über die Jahre hat sich herumgesprochen, dass Mathematik Spaß machen kann. Natürlich ist es auch ein Highlight, nachts in der Schule zu sein", sagt Mathematiklehrer Thorsten Fraas. 140 Schüler der Jahrgangsstufen 6 bis 13 nahmen teil, die von zehn Lehrern betreut wurden. Tatsächlich hatten sich sogar 350 Mädchen und Jungen in die Listen eingetragen.
Ein Raum diente als Speisezimmer. Hier war alles aufgetischt, was die Eltern für den Mathe-Marathon vorbereitet hatten.
Auch im Gymnasium Carolinum war die Resonanz beachtlich, berichtet Ansgar Striethorst. " Wir haben nicht groß die Werbetrommel gerührt, dennoch wird das Interesse immer größer", sagt der Organisator. Waren es im vergangenen Jahr noch 100 Schüler, beteiligten sich diesmal 170 Mädchen und Jungen. Die Teilnehmer ließen die Nacht mit einem gemeinsamen Frühstück ausklingen.
Schlafen wollte keiner
Geometrie, Wahrscheinlichkeitsrechnung und Zahlentheorie deckten die Aufgaben im Wesentlichen ab. " Wie viele natürliche Zahlen zwischen 1 und 1000 enthalten im Dezimalsystem keine 1 als Ziffer?", lautete eine der Frage, die Sechstklässler erhielten.
Beeindruckend findet Christoph Schüring, Schulleiter des Gymnasiums " In der Wüste", wie engagiert die Schüler sich an die Lösung machen. Zu ihnen gehörten die Siebtklässler Tristan, Marius und Benedikt. Die Eltern waren schon etwas verwundert, als sie sich für die Nacht angemeldet hatten, sagten sie. " Ich habe noch keinen erlebt, der schlafen wollte", sagte Tristan über das Engagement seiner Mitschüler.
Zunächst bearbeiteten die Schüler von je zwei Klassenstufen gemeinsam 20 Aufgaben. Um sich für die zweite Runde zu qualifizieren, mussten sie 19 richtig beantworten. Anschließend arbeiteten Kleingruppen an weiteren zehn Aufgaben. Hier ging es nicht allein um das Ergebnis, sondern auch um den Lösungsweg. Gerade das mache den Reiz aus, sagten Sophia und Sarah aus der 10. Klasse.
Rechnen im Team
Als Achtklässlerin gehörte Sarah zu einem Team, das den ersten Platz belegte. Insgesamt erzielten die Gymnasiasten aus der Wüste bei diesem bundesweiten Internet-Mathewettbewerb hervorragende Ergebnisse: Aus der Jahrgangsstufe 9/ 10 belegten Hannah Haunhorst, Sarah Schöttler, Sophia Plemper, und Ann-Malin Schmidt Platz zwei, Kilian Bruns, Jonas Kannengießer und Wladimir Nabok Platz drei sowie Katharina Schröder, Kathrin Hofmeister, Malte Bockholt und Bela Bartsch Platz vier. Aus der Jahrgangsstufe 5/ 6 platzierten sich Emma Lotta Bartsch und Marlene Hartmann auf Rang drei, Leonie Pille und Paula Kammer auf Rang vier.

Autor:
hmd


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