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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadt behält Kinder- und Jugendbüro
Zwischenüberschrift:
Hauchdünne Mehrheit im Rat
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rll Osnabrück. Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt bleibt erhalten, und die bislang geltende Befristung fällt weg. So hat es der Rat am Dienstagabend mit einer hauchdünnen Einstimmen-Mehrheit beschlossen. CDU und FDP sprachen sich für eine Schließung zum Jahresende aus.
Erst vor wenigen Wochen hatten das Land Niedersachsen und der Kinderschutzbund das Kinder- und Jugendbüro beim " Kinder-haben-Rechte-Preis" ausgezeichnet. Wegen der Personalkosten war die mehrfach preisgekrönte Einrichtung jedoch zur Zielscheibe von Haushaltspolitikern geworden.
95 000 Euro wird das Kinder- und Jugendbüro im laufenden Haushaltsjahr voraussichtlich kosten. Das ist mehr als zunächst veranschlagt. In dem Betrag sind die Gehälter für zwei Teilzeitstellen enthalten, Honorare, Sachaufwendungen und Umlagen. Im Rat wurde diskutiert, ob die Personalkosten aus dem Ruder gelaufen seien.
Es fehle die finanzielle Grundlage, erklärte die CDU- Ratsfrau Eva-Maria Westermann. Notwendig sei, das ehrenamtliche Engagement in städtischen Einrichtungen zu stärken und die Personalkosten zu reduzieren. Zudem könnten städtische Mitarbeiterinnen Missstände nicht so öffentlichkeitswirksam anprangern wie Personen außerhalb der Stadtverwaltung. Und Beteiligungsprojekte ließen sich auch von den Gemeinschaftszentren und dem Haus der Jugend organisieren.
Ähnliche Akzente setzte Oliver Hasskamp von der FDP. Das Budget des Fachbereichs sei mit 60 Millionen Euro überschritten, aber das Kinder- und Jugendbüro werde weiter aus dem Budget finanziert. Dabei stehe eine Neuorientierung zu einem Lobbyforum schon auf der Agenda. Hasskamp sprach sich dafür aus, die Kinder- und Jugendarbeit in die Stadtteilzentren zu verlagern.
Ulrich Sommer (SPD) und Birgit Strangmann (Grüne) würdigten die Arbeit des Kinder- und Jugendbüros und rechneten vor, dass der Personalkostenansatz nur minimal überschritten sei. Auf die Arbeit der Einrichtung könne nicht verzichtet werden, vermerkte Strangmann. Wenn die Aufgaben an andere Stellen delegiert würden, fielen dadurch nicht weniger Kosten an.
Mit den Stimmen von SPD und Grünen, Christopher Cheeseman (Linke) und Wulf-Siegmar Mierke (UWG) votierte der Rat schließlich für den Fortbestand des Kinder- und Jugendbüros.

Autor:
rll


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