User Online: 1 | Timeout: 11:13Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Neue Verbindung per Elektrobus zum Marienhospital
Zwischenüberschrift:
Ab Sommer 2011 - Stadtwerke testen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ab heute im Probebetrieb: der Elektrobus aus Italien. Alle Bürger sind eingeladen mitzufahren.Foto: Egmont Seiler
bekr Osnabrück. Wer mit ihm fährt, hört zunächst nichts, weil er so leise ist. Wer mit ihm über Kopfsteinpflaster fährt, erschrickt plötzlich ob der lauten Abrollgeräusche auf dem unebenen Boden, die sonst der Motorenlärm übertönt. Die Rede ist vom Elektrobus der Marke Breda Menari. Er soll nach dem Fahrplanwechsel im Sommer 2011 zwischen dem Neumarkt und dem Marienhospital verkehren. Dies wäre die erste Linienbus-Verbindung Deutschlands per Elektrobus.
Der Kauf des 200 000 Euro teuren Fahrzeuges ist aber noch nicht ganz in trockenen Tüchern: Der endgültige Zuschlag für den italienischen Hersteller - Vorreiter bei Elektrobussen und in der Entwicklung deutschen Firmen weit voraus - soll erst nach Abschluss des öffentlichen Testbetriebes erfolgen. Dazu laden die Stadtwerke Osnabrück heute von 7 bis 10 Uhr und 14 bis 17 Uhr ein: Interessierte Bürger können mit dem zwischen Neumarkt und Marienhospital pendelnden Bus mitfahren.
Er ist knapp sechs Meter lang, bietet acht Sitz- und zwölf Stehplätze sowie Platz für einen Rollstuhl. Seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 45 Kilometern in der Stunde, eine Batterieladung reicht für 125 Kilometer. Daher soll der Testbetrieb auch ergeben, wie viele der leicht austauschbaren Batterien angeschafft werden müssen und ob der Hauptbahnhof in die Linienführung integriert werden kann.
" Die flache Topografie im Zentrum und der verkehrsberuhigte Bereich um das Krankenhaus sind maßgeschneidert für den Einsatz des Elektrobusses", macht der verkehrstechnische Leiter der Stadtwerke Burkhard Kötter deutlich. Die Investition sei nur noch Formsache. " Wir wollen Vorreiter beim Umweltschutz sein", wies Stephan Rolfes, Vorstand Verkehr und Hafen der Stadtwerke, auf die Vorzüge des leisen und CO2-emissionsfreien Fahrzeuges hin.
" Nach der Verlagerung unseres Haupteingangs sind wir von den jetzigen Haltestellen weiter weggerückt", sagt Dieter Torbrügge, Pflegedirektor des Marienhospitals. Weil der Elektrobus aber direkt vor dem Krankenhaus halten würde, könnten wieder mehr der 300 000 Bürger, die im Jahr das Marienhospital betreten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. " Gerade für ältere und gehbehinderte Personen eine Erleichterung", so Torbrügge.
Autor:
bekr


Anfang der Liste Ende der Liste