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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Energiesparen lohnt sich
Zwischenüberschrift:
Schulzentrum Sonnenhügel kauft 140 Flachbildschirme
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schüler als Energiemanager: Für das eingesparte Geld wurden Flachbildschirme angeschafft.Foto: Thomas Osterfeld
asbe osnabrück. Schulen stecken voller Potenzial, das darauf wartet, zur Entfaltung gebracht zu werden. Genauer gesagt: Energiesparpotenzial. Schüler möchten in warmen, beleuchteten Klassenräumen sitzen und sauerstoffreiche Luft atmen. Der Energieverbrauch ist dementsprechend hoch.
Wie viel Energie in den Schulen eingespart werden kann, beweist die Bilanz des Schulzentrums Sonnenhügel. Rund 1400 Schüler besuchen die drei Schulen am Sonnenhügel: das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, die Felix-Nussbaum-Schule und die Wittekind-Realschule.
Im vergangenen Jahr hat das Schulzentrum eine " Vereinbarung zum Energiesparen" mit der Stadt Osnabrück abgeschlossen. Die Schulen erhalten fünfzig Prozent der Energiekosten, die jährlich eingespart werden. 2009 betrug diese Ersparnis 15 369 Euro.
Mit den 7684 Euro, die das Schulzentrum für den eigenen Bedarf verwenden darf, wurden 140 neue Flachbildschirme angeschafft. " Die Schüler sollen sehen, dass es sich für sie lohnt, Energie zu sparen", sagt Hartmut Bruns, Schulleiter des EMA-Gymnasiums. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Schulen sparen durch den Austausch der Bildschirme weitere Energiekosten. Während die alten Bildschirme 270 Watt verbraucht haben, benötigen die Flachbildschirme nur 40 Watt.
Die gute Bilanz ist das Ergebnis einfacher Verhaltensregeln, die zusammen mit den Schülern erarbeitet wurden. Dafür wurde zunächst in einer AG untersucht, wie sich Energie einsparen lässt.
Mit einer " Miefampel" wurde im Klassenzimmer der CO2-Gehalt der Luft gemessen und aus den Ergebnissen eine Regel für das Lüften abgeleitet, die besagt: alle dreißig Minuten Stoßlüften. Zudem wurden Tafeln mit Verhaltensregeln für das Heizen und die Beleuchtung erstellt, die als Ermahnung an den Klassenzimmertüren hängen. Über die Einhaltung dieser Regeln wachen von den Schülern gewählte Energiemanager, die ihre Aufgabe offenbar sehr ernst nehmen. " Engagierte Schüler haben mir schon gesagt: ? Das Licht bleibt aus?", erzählt der Lehrer Ufke Cremer von der Wittekind-Realschule.
Um den Energieverbrauch weiter zu senken, untersuchen die Schüler die Schulgebäude mit Energiemessgeräten. Dann wird sich zeigen, wie viel Energiesparpotenzial noch hinter den Mauern des Schulzentrums am Sonnenhügel schlummert.

Autor:
asbe


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