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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Parken nur noch für Anwohner
Zwischenüberschrift:
Im Katharinenviertel benötigen Autofahrer voraussichtlich bald einen Ausweis
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Anwohnerparken im Katharinenviertel - neu ist dieses Thema nicht. Schon 2005 hat es eine Bürgerbefragung gegeben, die aber zu keinem Ergebnis geführt hat. Nun will die Stadt einen neuen Versuch starten und den Anliegern beim Parken Vorrang einräumen.
Von Horst Troiza - Wie während der Sitzung des Bürgerforums Westerberg bekannt gemacht wurde, prüft die Stadt zurzeit die Möglichkeit, im Viertel zwischen Heger-Tor-Wall und der Straße Am Kirchenkamp Anwohnerparken einzuführen. Wie Stadtrat Wolfgang Griesert mitteilte, wird deshalb in den nächsten Wochen eine komplette Erhebung des ruhenden Verkehrs sowie der Parkflächen durchgeführt.
Hintergrund ist die dichte Besiedlung und der knappe Parkraum, der es Anwohnern immer schwieriger macht, für ihr Fahrzeug einen Stellplatz zu finden. Das ist besonders für ältere Menschen und Familien mit kleinen Kindern lästig, da oft nur weit weg von der eigenen Wohnung geparkt werden kann. Zusätzlich wird der Parkraum durch Besucher der Geschäftsstraßen in der Innenstadt genutzt, die die im Stadtkern erhobenen Parkgebühren sparen wollen.
Falls das Ergebnis der Erhebung zu dem bereits jetzt absehbaren Schluss kommt, wird das Anwohnerparken eingeführt. Zwar schafft diese Regelung keinen neuen Parkraum, doch Anwohner können ihr Auto dann privilegiert abstellen. Dazu ist ein Antrag an die Verkehrsbehörde zu stellen, in dem ein Wohnsitz im Katharinenviertel und der Besitz eines Fahrzeuges nachzuweisen sind. Der Antragsteller erhält dann einen Ausweis mit der Berechtigung, einen Stellplatz in der Nähe seiner Wohnung benutzen zu dürfen. Wer den Ausweis nicht hat, wird als Falschparker behandelt. Für die Genehmigung des Antrags wird eine Gebühr fällig, die derzeit 30, 70 Euro pro Jahr beträgt.
Schon 2005, zu Zeiten einer schwarz-gelben Ratsmehrheit, war eine Bürgerbefragung zu diesem Thema durchgeführt worden. Doch am Ende hatte sich der Stadtentwicklungsausschuss gegen das Anwohnerparken entschieden. " Damals hatte es einen Rücklauf von 22 Prozent der Fragebögen gegeben. Etwa 57 Prozent davon waren für die Einführung. Es wäre schön, wenn ein solches Ergebnis heute Gehöhr finden würde", wünschte sich ein Mitglied des Bürgervereins während des Bürgerforums. Wie der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Henning als Sitzungsleiter deutlich machte, hat sich " die Haltung im Ausschuss heute gegenüber früher geändert".

Dicht an dicht stehen die Autos im Katharinenviertel. Im Bürgerforum Westerberg wurde jetzt mitgeteilt, dass die Stadt das Areal voraussichtlich zur Anwohnerpark-Zone erklären wird.
Foto: Michael Hehmann
Autor:
Horst Troiza


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