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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die etwas andere Bäckerei
Zwischenüberschrift:
Beate Steffens hat sich auf Leckerchen für Hunde spezialisiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Beate Steffens' treuester Kunde ist ihr eigener Hund Einstein. Der liebt besonders Leckerli mit Leber- und Thunfischgeschmack. Fotos: Stefanie Hiekmann
Osnabrück. Backen ohne Salz und Zucker? Klingt nach einer ziemlich flepp schmeckenden Angelegenheit. Herrchen oder Frauchen mögen so denken, Vierbeiner sehen das jedoch ganz anders: " Für Hunde können Salz und Zucker sogar schädlich sein", sagt Beate Steffens. In ihrer " Doggybäckerei" verzichtet die Osnabrückerin deshalb ganz auf diese beiden Zutaten.
Von Stefanie Hiekmann - Bärlauchkekse, Thunfisch-Dinkel-Kekse und französische Käsestangen - im Backofen von Beate Steffens gart all das, was das Hundeherz begehrt. Manchmal gibt es auch Möhrenkekse, Leberplätzchen oder sogenannte " Belohnungsleckerchen".
Vor etwa drei Jahren kam der Osnabrückerin die Idee, eine eigene Bäckerei aufzubauen. Es sollte eine besondere Backstube sein, eine, die spezielle Leckereien für Hunde serviert.
Mit Einstein, ihrem eigenen Vierbeiner, ging Beate Steffens damals regelmäßig zur Hundeschule. " Da läuft viel über Belohnung", sagt Steffens. Wurst- und Käsewürfel hatte sie also immer in der Tasche. Doch dieser Proviant hatte seine Nachteile: fettig, schmierig, glitschig - ganz zufrieden war Beate Steffens damit nicht.
Bis sie zum Geburtstag ein besonderes Backbuch geschenkt bekam: Hundeleckerchen selbst gemacht. Warum eigentlich nicht?, dachte sich Beate Steffens und probierte es aus. Nicht nur sie, auch Wauwau Einstein war begeistert und sah sein Frauchen seitdem liebend gern Keksteig knetend in der Küche. Probierportionen gab es auch für die Hunde von Bekannten oder für andere Vierbeiner in der Hundeschule. " Das hatte sich dann schnell rumgesprochen", berichtet Beate Steffens. Einige Leute hätten auch selbst angefangen zu backen. " Aber die meisten haben es relativ schnell wieder eingestellt", sagt Steffens, " es macht eben doch eine ganze Menge Arbeit."
Sie selbst ist am Ball geblieben. Irgendwann kam dann die Idee mit der Bäckerei. Von vorneherein sei ihr klar gewesen, dass es kein Ladengeschäft mit festen Öffnungszeiten geben würde. Schließlich habe sie noch ihren ganz normalen Job, der weiterlaufen muss. Vielmehr habe sie daran gedacht, die Leckerlis auf Märkten, Hundemessen und Agility-Turnieren an Herrchen und Frauchen zu bringen.
So ähnlich sieht es nun auch aus: Seit mehr als zwei Jahren ist Beate Steffens bereits mit ihrer " Doggybäckerei" am Start. Jeden ersten und dritten Samstag ist sie auf dem Osnabrücker Wochenmarkt anzutreffen, darüber hinaus auf diversen Hundeveranstaltungen. Auch ihr Online-Shop im Internet hat sich mittlerweile etabliert. " Das Angebot wird gut angenommen", sagt Steffens. Tütchenweise verkauft sie die unterschiedlichen Kekssorten, die sie jede Woche frisch zu Hause in der extra eingerichteten Küche backt.
Viele Kunden lassen sich von ihr beraten, etwa, wenn ein Vierbeiner sich beim Fressen wählerisch anstellt oder bestimmte Unverträglichkeiten hat. " Inzwischen backe ich immer mehr glutenfreie Kekse", sagt Steffens. Demnächst soll es auch Plätzchen ohne Kartoffelmehl geben.
Anfangs gab es in der Doggybäckerei sechs verschiedene Kekssorten. Inzwischen hat sich die Auswahl mehr als verdoppelt. Immer wieder werden neue Leckerchen ausprobiert. Erster Testkandidat ist selbstverständlich Einstein. Der ist zwar ein " Allesfresser", wie sein Frauchen mit einem Schmunzeln bemerkt, mag aber besonders gerne die Leber- und Thunfisch-Kekse. Die stehen übrigens auch bei Beate Steffens' vierbeinigen Kunden besonders hoch im Kurs.
Im Internet: www.doggybaeckerei.de »
Autor:
Stefanie Hiekmann


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