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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
RWE: Umspannwerk ist vor Hochwasser geschützt
Zwischenüberschrift:
Natberger Bürger besichtigen Anlage in Lüstringen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Bürgerinitiative " Schönes Natbergen" informierte sich über den Hochwasserschutz im Umspannwerk Lüstringen. Foto: Hermann Pentermann
Osnabrück/ Bissendorf. Die Sorgen waren groß, als der Pegel der Hase während des Hochwassers Ende August immer höher stieg. Zwei Monate nach dem Unwetter wissen die Betreiber des Umspannwerkes Lüstringen, dass der Standort am Heideweg auch beim nächsten Hochwasser vergleichbarer Größenordnung nicht in Gefahr gerät.
" Wir stehen hier sehr sicher mit der Anlage", betonte Norbert Krebeck, Leiter Primärtechnik Osnabrück bei der Firma Amprion, den Mitgliedern der Bürgerinitiative " Schönes Natbergen", die jetzt das Umspannwerk besuchten.
Die Bürgerinitiative hatte sich formiert, um den Bau eines Gewerbegebietes im Bissendorfer Ortsteil Natbergen zu verhindern. Weil durch das Industriegebiet rund 35 Hektar Ackerfläche versiegelt würden, informierten sich die Mitglieder, welche Konsequenzen das für den Hochwasserschutz des Umspannwerks haben könnte. Zur Erinnerung: Ende August hatten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfsdienst rund um die Uhr gearbeitet, um das Umspannwerk vor dem Hochwasser zu schützen.
Dass der Betrieb der Anlage nicht in Gefahr gewesen sei, wisse man erst jetzt, sagte Krebeck. Da man damals nicht gewusst habe, wie hoch das Wasser noch steigen werde, habe man alle Kräfte alarmiert. Wie Krebeck erklärte, ist der Betrieb der Transformatoren als wichtiger Knotenpunkt für die Energieversorgung der Stadt nicht so dramatisch gefährdet gewesen wie befürchtet.
Daher seien auch keine weiteren Maßnahmen zum Hochwasserschutz geplant, wie Berthold Pierick, Abteilungsleiter für den Betrieb Nord, ergänzte. Er versicherte den Mitgliedern der Bürgerinitiative, das Hochwasserproblem auch in Bezug auf ein mögliches Gewerbegebiet im Blick zu behalten.
Während des Planverfahrens werde die Amprion, die als 100-prozentige Tochtergesellschaft der RWE für den Energietransport zuständig sei, sicherlich als Träger öffentlicher Belange gehört werden.
Autor:
nor


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