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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Räumliches Denken und optimales Klima
Zwischenüberschrift:
Technologietag in der Osnabrückhalle
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Gar nicht so einfach ist es, aus den bunten Somawürfeln vorgegebene Figuren zusammenzustecken, stellt Hanna fest. Lehrerin Patricia Lehmkuhl hilft ihr. Fotos: Marie-Luise Braun
Osnabrück. Gut zufrieden waren die Mitarbeiter an den Ständen mit dem Besucherandrang beim Technologietag gestern in der Osnabrückhalle. Selbst in der Mittagszeit informierten sich zahlreiche Besucher an den Ständen, nahmen an den Workshops teil oder knobelten an Experimenten.
Hm - wie soll es denn jetzt gehen? Die Frage steht der achtjährigen Hanna ins Gesicht geschrieben, während sie bunte Somawürfel in ihrer Hand dreht und versucht, sie zu dem Würfel zusammenzustecken, den sie vorhin aus der Schachtel genommen hat. Einen Quader hat sie immerhin schon geformt. Doch wie weiter?
Fragend blickt sie zu Patricia Lehmkuhl, die geduldig mit ihr die kleinen Klötzchen zusammensteckt und wieder auseinandernimmt, um eine neue Variante auszuprobieren. Alle Somawürfel haben verschiedene Formen. Gar nicht so einfach, aus ihnen eine vorgegebene Figur zu formen. " Diese Aufgabe schult das räumliche Denken", erläutert die Lehrerin des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums mitten im Getümmel. An verschiedenen Tischen bietet das Schülerforschungszentrum Knobeleien an, für die sich nicht nur Grundschüler interessieren. Auch ältere Kinder versuchen, Spiegel zu Kaleidoskopen zu stecken, und die Erwachsenen sehen nicht so aus, als ob sie nur ihren Kindern zuliebe stehen bleiben.
Beim Technologietag ist für jedes Alter etwas dabei. Und auch für einige Berufsfelder. So präsentiert die Hochschule Osnabrück ein Projekt zur Optimierung des Pflanzenwachstums in Gewächshäusern, wie Prof. Dr. Frank Thiesing erläutert. Über Sensoren messen er und sein Team Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Lichtmenge und erörtern, wie das Klima im Gewächshaus geregelt sein muss, damit Weihnachtsstern und Alpenveilchen zum gewünschten Termin blühend verkauft werden können. Dazu wird ein Computerprogramm entwickelt, an dem das Wachstum verfolgt werden kann. " Das Gute daran ist, dass Landwirte auf diesem Weg auch Energie sparen können", sagt Projektingenieur Nico Wagnitz.
Um Musik geht es an dem Stand, an dem Michael Spieker die Gäste des Technologietags dazu bringt, auf einem E-Piano " Alle meine Entchen" zu spielen. Ein Computerprogramm ermittelt, ob der Musikant die Länge der Noten exakt spielt, oder ob er noch etwas an seinem Taktgefühl arbeiten muss. " Wir wollen entsprechende Programme grafisch entwickeln", erläutert der studentische Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück. Früher sei eine weniger anschauliche Computersprache für solche Projekte verwendet worden.
Veranstalter des Technologietags waren Uni und Hochschule Osnabrück, die Industrie- und Handelskammer, die VME-Stiftung, der Verein Deutscher Ingenieure, der Verband der Elektrotechnik und das Schülerforschungszentrum.
Autor:
mlb


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