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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Streit ums Raumprogramm der neuen Gesamtschule
Zwischenüberschrift:
Heftige Diskussion im Schulausschuss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
S. Osnabrück. Wie groß muss ein Klassenzimmer sein? Und wie viele Differenzierungsräume braucht die neue Integrierte Gesamtschule (IGS)? Darüber gab es im Schul- und Sportausschuss recht unterschiedliche Ansichten.
Auslöser für die Diskussion war der Verwaltungsvorschlag zum Raumprogramm. Es geht dabei um Planung und Ausbau der IGS, die im Sommer mit fünf 5. Klassen den Betrieb aufgenommen hat. Da in einer IGS Haupt- und Realschüler gemeinsam mit Gymnasiasten unterrichtet werden, aber entsprechend ihren Fähigkeiten in den einzelnen Fächern in Förder-, Grund- und Erweiterungskursen arbeiten, hatte die Schule für jeden allgemeinen Unterrichtsraum auch einen Differenzierungsraum erbeten. Zudem sind nach Ansicht der Schule 75 Quadratmeter pro allgemeinem Unterrichtsraum für 30 Schüler erforderlich.
Differenzierungsraum
Dies sei, so erläuterte Stadträtin Rita Maria Rzyski, aus finanziellen Gründen nicht möglich. Um im vorgegebenen Rahmen zu bleiben, genügten eine Klassengröße von 60 Quadratmetern (zwei pro Schüler) und ein Differenzierungsraum für jeweils zwei Unterrichtsräume. Auch die Landesschulbehörde habe dafür grünes Licht gegeben. Horst Simon (SPD) sprach sich dagegen aus, von vornherein eine Begrenzung für die Schulräume zu beschließen. Die Planung müsse sich auf das pädagogische Konzept einstellen, und dafür seien nun mal ausreichend viele Differenzierungsräume nötig. Zudem kämen auf die IGS wie auf alle anderen Schulen die Inklusion (der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern) zu und müsse bei der Raumplanung berücksichtigt werden.
" Gleichheit für alle Schulen in der Stadt", forderte dagegen Brigitte Neumann (CDU). Differenzierungsbedarf gebe es in allen Schulen, da dürfe die IGS nicht besser gestellt werden als andere. Und nicht zuletzt müsse der Finanzierungsrahmen eingehalten werden.
Sie und ihre Parteikolleginnen ließen sich auch nicht von den Erläuterungen hinzugewählter Ausschussmitglieder überzeugen. So betonten Kristel Sauder und Matthias Mählmann mehrfach, dass eine IGS eine völlig andere Schulform sei, die nicht mit anderen verglichen werden könne. Aus diesem Grund sei es auch völlig abwegig sei, nach dem Gleichheitsprinzip zu verfahren.
Der Kompromissvorschlag der SPD " 60 Quadratmeter pro Unterrichtsraum und 30 Differenzierungsräume bei Einhaltung der vorgegebenen Finanzierung" fand schließlich eine knappe Mehrheit.
Autor:
S.


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