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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Dallmann ist Favorit für den Limberg
Zwischenüberschrift:
Stadt wirbt Bramscher Tiefbauer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Das Bramscher Tiefbauunternehmen Dallmann erwägt offenbar einen Umzug nach Osnabrück. Neuer Firmensitz soll die ehemalige Limberg-Kaserne an der Vehrter Landstraße sein. Anwohner aus der Dodesheide sind alarmiert: Sie wehren sich dagegen, weil sie Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub und mehr Verkehr befürchten.
Von Rainer Lahmann-Lammert - Den Namen hat die Anwohner-Initiative genannt. Aber die Hermann Dallmann Straßen- und Tiefbau GmbH & Co. KG ließ sich am Dienstag nicht zu einer Stellungnahme bewegen. Das Unternehmen beschäftigt nach eigener Auskunft 300 Mitarbeiter. Bislang hatte Dallmann einen Umzug von seinem bisherigen Stammsitz in Bramsche nach Engter favorisiert. Mit der Stadt Bramsche gibt es jedoch Streit über die Nachnutzung des bisherigen Firmengeländes.
Für die Wirtschaftsförderung in Osnabrück wäre Dallmann nach Kaffee Partner der zweite " dicke Fisch" bei der Gewerbeansiedlung in einer ehemaligen Britenkaserne. Oberbürgermeister Boris Pistorius bestätigt bislang nur, dass Ansiedlungsgespräche mit einem Unternehmen geführt würden. Man habe Vertraulichkeit vereinbart, und der Ausgang sei noch völlig offen. Sobald es Klarheit gebe, werde er die Öffentlichkeit informieren. Ein Planungsverfahren mit Bürgerbeteiligung schließe sich dann an.
Die Bürgerinitiative will aus politischen Kreisen erfahren haben, dass Dallmann eine Brecheranlage auf dem Betriebsgelände betreiben will. Welche Belastungen von so einer Anlage ausgehen können, beschrieb ein Brancheninsider gegenüber unserer Zeitung: " Den Staub können Sie klein halten, den Lärm nicht." OB Pistorius versichert aber, dass der Bestandsschutz für das benachbarte Wohngebiet unumstößlich sei.
Die Ratsfraktion der Grünen fordert den Investor auf, gemeinsam mit dem Oberbürgermeister " endlich die Karten auf den Tisch zu legen". Fraktionschef Michael Hagedorn und der umweltpolitische Sprecher Volker Bajus kritisieren, dass es im Rahmenplan nur Andeutungen gebe. Angesichts dieser " Geheimniskrämerei" sei es kein Wunder, wenn im Stadtteil Dodesheide abenteuerliche Gerüchte kursierten. Die Öffentlichkeit könne sich nur seriös eine Meinung bilden, wenn die notwendigen Infos zugänglich seien.
Autor:
Rainer Lahmann-Lammert


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