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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lärm und Abgase durch Lkw in der Stadt
Zwischenüberschrift:
Forscher der Hochschule untersuchen Auswirkungen des Verkehrs
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Wie stark darf der Schwerlastverkehr sein, um Belastungsgrenzen einzuhalten? Forscher der Hochschule bieten Hilfe bei der Berechnung optimaler Verkehrsströme. Foto: Hochschule
Osnabrück. Die Auswirkungen des Lkw-Verkehrs in Osnabrück untersucht derzeit ein Forscherteam der Hochschule Osnabrück. Die Gruppe will Vorschläge zur verbesserten Führung der Lkw-Fahrten entwickeln sowie mögliche Grenzen des Lkw-Verkehrs erkennen. Ziel des Projekts " Osinos" ist eine geringere Belastung der Menschen und der städtischen Güter. Darüber hinaus sollen die Stadt- und Verkehrsplaner unterstützt werden. Kooperationspartner sind die Stadt Osnabrück und die Firma IP Syscon aus Hannover.
Zu den hohen Belastungen der Umwelt, die der Lkw-Verkehr durch seinen Lärm und seine Abgase erzeugt, kommen beispielsweise der erhebliche Raumverbrauch sowie die Druckbelastung auf die Straßen hinzu. Immerhin wiegt ein Lkw im Schnitt zehn Tonnen. " Die Stadt verfügt über umfangreiches Datenmaterial zu Straßenbeschaffenheit, Art der Bebauung und Lage von Schulen und Kindergärten. Aus diesen Daten ermitteln wir Indikatoren, die Aussagen über die Stärke der jeweiligen Belastung erlauben", erläutert Prof. Dr. Jürgen Biermann, der das Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Theodor Gervens leitet.
Diese Indikatoren dienten zur Bewertung der aktuellen Situation. Sie bilden laut Biermann auch die Grundlage für die Berechnung optimaler Verkehrsströme. " Bei diesen Berechnungen ermitteln wir, wie stark ein Lkw-Strom sein darf, um gewisse Belastungsgrenzen einzuhalten. Zeitgleich wird analysiert, wie die Ströme räumlich verteilt werden können, sodass die Auswirkungen möglichst gleichmäßig verteilt und gering sind", erläutert Jürgen Biermann weiter.
" Sehr viele Lkw fahren täglich durch die Straßen der Hasestadt. Damit diese Menge reibungslos ihr Ziel erreicht und Bevölkerung und Umwelt bestmöglich geschützt werden, haben die Stadt- und Verkehrsplaner alle Hände voll zu tun", sagt Dirk Ohde vom Fachbereich Städtebau. Deshalb freuen er und seine Kollegen sich über die Unterstützung des Forscherteams der Hochschule.
Bis März 2011 werden die Forscher weiter an " Osinos" arbeiten. Die entwickelten Methoden sollen anschließend Osnabrück zugutekommen. Zusätzlich wird erwogen, ob die Ergebnisse auf die Belange anderer Städte übertragen werden können.



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