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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Ziel: Reibungslos ins Berufsleben
Zwischenüberschrift:
Bohnenkamp-Stiftung fördert die Hochschultage mit 100 000 Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schüler der Berufsbildenden Schulen aus der Region unterstützen die Hochschultage 2011 organisatorisch. So werden zum Beispiel angehende Floristinnen der BBS Haste den Blumenschmuck für die Veranstaltungsräume beisteuern. Sie demonstrierten am Rande des Pressegesprächs ihre Fertigkeiten beim Erstellen von Blumengestecken. Foto: Jörn Martens
mlb Osnabrück. 13, 4 Milliarden Euro könnten in Deutschland eingespart werden, wenn junge Menschen besser in den Arbeitsmarkt eingebunden würden. Diese Summe hat die Bertelsmann-Stiftung kürzlich für die Zeit von 2007 bis 2015 kalkuliert. Und das sind allein direkte Kosten. Der Verbesserung der Integration junger Menschen in die Berufswelt widmet sich im März 2011 eine Tagung an der Universität Osnabrück. Unterstützt wird die Tagung mit 100 000 Euro durch die Friedel- und Gisela-Bohnenkamp-Stiftung.
" Übergänge in der Berufsbildung nachhaltig gestalten: Potenziale erkennen - Chancen nutzen" sind die Hochschultage berufliche Bildung überschrieben. Veranstaltet werden sie von Mittwoch, 23. März, bis Freitag, 25. März, von der " Arbeitsgemeinschaft berufliche Bildung". Es ist die 16. Tagung der Arbeitsgemeinschaft, die die Veranstaltungen alle zwei Jahre in einer anderen Stadt durchführt. 1500 Teilnehmer werden erwartet.
" Jährlich befinden sich etwa 400 000 Jugendliche in einer Art Warteschleife", sagt Thomas Bals, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft und Professor für Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Uni Osnabrück. Um den Übergang von der Schule in den Beruf zu überbrücken, nehmen sie an verschiedenen Projekten teil. Mit der Tagung sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, Übergänge besser aufeinander abzustimmen, sodass junge Leute schneller in den Beruf einsteigen können.
Das Spektrum der Tagung ist facettenreich: Die 19 Fachtagungen und 29 Workshops werden sich mit der Gestaltung von Übergängen von allgemeinbildenden Schulen in die berufliche Ausbildung/ berufliche Schulen befassen. Im Fokus stehen außerdem dieÜbergänge innerhalb des Bildungssystems, das heißt von berufsvorbereitenden Bildungsgängen in die duale Ausbildung. Des Weiteren befassen sich die Teilnehmer mit der Gestaltung von Übergängen im Bereich der Weiterbildung, in den Hochschulen, bei informellen Bildungsangeboten und den nationalen Berufs-Bildungssystemen.
" Die Fachtagungen und Workshops werden immer von einem Wissenschaftler und einem Praktiker geleitet", sagt Bals über die Veranstaltungen, die sich an Wissenschaftler, Ausbilder, Personalverantwortliche und Studierende richten.
Die Friedel- und Gisela-Bohnenkamp-Stiftung unterstützt mit 100 000 Euro die Tagung, die unter dem Leitwort " Bildung fördern, alle mitnehmen" agiert. " Die Chance von Kindern zu verbessern ist uns ein besonderes Anliegen", sagt Michael Prior, Geschäftsführer der Stiftung. Und: " Die Hochschultage bieten einen idealen Rahmen für die Vernetzung der zahlreichen Akteure im Bildungsbereich, gerade auch in unserer Region." Uni-Präsident Prof. Claus Rollinger sagt dazu: " Die Vernetzung der Akteure steht auch für die neue Durchlässigkeit an Hochschulen, an der künftig nicht nur Meister studieren werden."
In die Organisation der Tagung sind Schüler von vier Berufsbildenden Schulen eingebunden. Schülerinnen der BBS Haste stellen den Blumenschmuck her, eine Gruppe des Wirtschaftsgymnasiums der BBS Schölerberg wird eine Tagungszeitung produzieren, Schüler der BBS Melle werden eine Bilderdokumentation erstellen. Und eine Klasse der BBS Brinkstraße wird dafür Sorge tragen, dass bei der Tagung die Technik mitspielt.
Schirmherr der Tagung ist Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU): " Die Berufsorientierung ist - bei sich ständig wandelnden Angeboten von Ausbildungsberufen und Studiengängen - für die junge Generation nicht einfach. Die 16. Hochschultage helfen, Potenziale zu erkennen und Chancen zu nutzen", sagt McAllister.
Die Anmeldung zur Tagung ist bis zum 6. März 2011 möglich. Der Teilnahmebeitrag ist gestaffelt: Bei Anmeldung bis zum 31. Dezember beträgt er 45 Euro, danach kostet die Teilnahme 65 Euro. Studenten und Referendare zahlen 25 Euro (Frühbucher) bzw. 40 Euro.
Mehr unterwww.hochschultage-2011.de
Autor:
mlb


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