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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Zahlreiche Lobeshymnen und Erinnerungen an "unangemeldete Schulinspektionen"
Zwischenüberschrift:
Festakt zum 50. Geburtstag der Berufsbildenden Schulen an der Brinkstraße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Blättern schon mal in der Festschrift: (von links) Frank Baller, Gerd-Christian Titgemeyer, Peter Voss, Harald Schartau, Manfred Hugo. Foto: Hermann Pentermann
steb Osnabrück. Viel Lob für die geleistete Arbeit und ein lebendiger Rückblick: Die Berufsbildenden Schulen Brinkstraße (BBS) feierten am Freitag in einem Festakt ihr 50-jähriges Bestehen. Mit dabei: Gäste befreundeter Schulen aus der Türkei, Ungarn, Dänemark sowie Norwegen und den Niederlanden. Sie kooperieren mit den BBS seit Jahren in verschiedenen Projekten. Schul-Vize Frank Baller begrüßte die Vertreter der internationalen Berufsschulen ebenfalls im Namen des kurzfristig erkrankten Schulleiters Johannes Brockmeyer.
Festredner Harald Schartau zeigte sich von der hohen Effektivität der dualen Berufsausbildung überzeugt. " Nirgendwo sind Ausbildung und betriebliche Praxis so eng miteinander verzahnt, nirgendwo erfolgt die Wissensweitergabe so eng verknüpft mit den erfahrenen Mitarbeitern", meinte der Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der Georgsmarienhütte Holding GmbH. Die Wirtschaft brauche " keine Schmalspurarbeiter, sondern Menschen mit Gold in den Köpfen, die ihre Ideen mit breitem Wissen einbringen", so Schartau.
Dazu leisteten die BBS eine hervorragende Arbeit, führte Landrat Manfred Hugo aus. " Nicht nur fachliches Wissen wird hier weitergegeben, auch die Stärkung des persönlichen Profils der mittlerweile knapp 4300 Schüler wird forciert."
" Berufsschulen helfen den kleinen und mittleren Betrieben, ihre Auszubildenden zur Berufsbefähigung zu führen", betonte Präsident Gerd-Christian Titgemeyer von der Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland. Damit dies auch in Zukunft gelinge, sollte man " die Berufsschule wie ein modernes Unternehmen" führen, das " finanzielle, personelle und inhaltliche Gestaltungsspielräume" habe, sagte Titgemeyer. Handwerkskammerpräsident Peter Voss lenkte den Blick auf den Technologie-Standort, den die BBS mit dem Innovations-Zentrum für Mechatronik- und Robotiksysteme weiter ausbaue. " Die BBS bereiten das Fundament für die berufliche Karriere", zeigte sich Voss überzeugt.
Einen unterhaltsamen Rückblick auf die Historie präsentierten die ehemaligen Schulleiter Heinrich Olbrich und Günther-Theodor Schmidt. Sie erinnerten anhand historischer Dokumente etwa an " unangemeldete Schulinspektionen" in den 1920er-Jahren, die " schwerfällige Schüler" moniert und zugleich die Förderung " selbsttätiger Mitarbeit" durch die Lehre angemahnt hätten. Ideologische Einflussnahme des NS-Staates auf den Lehrplan, völliger Stillstand in den letzten Kriegsjahren und erst ab 1950 wieder vollständiger Unterricht für alle Berufsgruppen - das habe die Zeit vor dem Plan ausgezeichnet, eine zentrale kreisweite Berufsschule zu bauen.
Autor:
steb


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