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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Anwohner: Keine neue Rehmstraße
Artikel:
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Originaltext:
rll Osnabrück. Bei Anwohnern der Rehmstraße staut sich Ärger auf: Die Stadt will sie an den Kosten für den Straßenausbau beteiligen, aber sie halten eine Neugestaltung für überflüssig. Die Stadt argumentiert, die Wasserführung müsse unbedingt verbessert werden.
Nach ersten Kalkulationen ist von 6500 Euro Eigenbeteiligung pro Grundstück die Rede. Schon diese Zahl bringt viele Anwohner auf die Palme. Überall dort, wo neue Kanäle verlegt werden, kommen noch die Kosten für neue Hausanschlüsse dazu.
Anfang Dezember wollen die Stadtwerke mit ihren Kanalarbeiten im vorderen Abschnitt der Rehmstraße fertig sein. Anschließend soll die Fahrbahn nur provisorisch verschlossen werden (siehe auch

Seite 17 ») . Die Anlieger äußern den Verdacht, dass die Stadt die Kosten für die Wiederherstellung der Straße nach den Kanalarbeiten auf sie abwälzen will. " Der von der Stadt angeführte schlechte bauliche Zustand ist für uns nicht nachvollziehbar", heißt es in einem Schreiben, das den Ratsfraktionen zugegangen ist. Die Rehmstraße sei vor den Kanalbauarbeiten der Stadtwerke in einem guten Zustand gewesen. So stehe es auch im Straßenzustandsbericht der Stadt Osnabrück für den Bereich Wüstenstraße bis Hoffmeyerplatz. Wenn die Rehmstraße jetzt neu gestaltet werde, sei die Verhältnismäßigkeit infrage gestellt.
Das sieht die Stadt allerdings anders: Franz Schürings, der Leiter des Fachbereichs Straßenbau, bezeichnete den Straßenzustand als verbesserungswürdig. Probleme gebe es vor allem beim Abfließen des Regenwassers. Deshalb müsse an einigen Stellen das Höhenniveau angeglichen werden. Das gelte nicht nur für die Fahrbahn, sondern auch für einige Seitenbereiche.
Bei der Erneuerung der Rehmstraße sollen zum Teil auch Parkstreifen und Radwege anders als bisher angelegt werden. Für eine Neugestaltung gebe es aber nicht viele Spielräume, weil die vorhandenen Straßenbäume erhalten bleiben sollten, erklärte Schürings. Zugleich wies er darauf hin, dass die Kosten für die Wiederherstellung der Fahrbahn überall dort, wo neue Kanäle verlegt würden, nicht auf die Anlieger abgewälzt würden.

Autor:
rll


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