User Online: 1 | Timeout: 11:36Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Hochwasser hat die Mitarbeiter zusammengeschweißt
Zwischenüberschrift:
Service-Betrieb zieht erste Bilanz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
iza Osnabrück. Noch sei es zu früh, um Zahlen nennen zu können, aber man sei " auf einem guten Weg" - so fiel die erste Beurteilung nach der im Januar erfolgten Zusammenlegung dreier städtischer Eigenbetriebe zum Osnabrücker ServiceBetrieb (OSB) aus.
Zu Beginn des Jahres verschmolzen die Bereiche Grünflächen und Friedhöfe, Abfallwirtschaft und Straßenunterhaltung/ Bauhof zum OSB. Unter diesem gemeinsamen Dach sind nun 450 Mitarbeiter tätig, der verantwortliche Betriebsleiter ist Axel Raue. Neun Monate nach Gründung gab dieser einen Sachstandsbericht zur Arbeit des Servicebetriebes.
Zunächst seien durch die Zusammenlegung in den Bereichen Verwaltung und Betriebsabrechnung Mehrarbeiten zu leisten gewesen. Das sei notwendig gewesen, weil ein neues Buchhaltungssystem und das dazugehörige Berichtswesen eingeführt worden seien. Im Gegenzug ist nun anstelle von vorher drei nur noch ein Jahresabschluss zu erstellen. Zudem ist eine zentrale Vergabestelle für Personalwesen und Stellenausschreibungen geschaffen worden.
Weggefallen sind eine Werkleiterstelle sowie eine Abteilungsleiterstelle in der Verwaltung. Raue weist in seinem Bericht darauf hin, dass " durch die Größe des Betriebes Stellen geschaffen wurden, die bei den ehemaligen Eigenbetrieben nicht gewesen waren".
Der Fahrzeugpark, besonders der Einsatz von großen Fahrzeugen, könne jetzt besser abgestimmt werden, wodurch eine effizientere Auslastung erzielt werde. Eine erste Bewährungsprobe habe der OSB bei der Sperrmüllabfuhr im August nach dem Hochwasser erfolgreich bestanden. Ein weiterer Nebeneffekt: " Die Katastrophe hatte notwendig gemacht, dass alle Hand in Hand arbeiten, das hat die Mitarbeiter zusammengeschweißt."
Kosteneinsparungen würden gegenwärtig schon durch den Einkauf größerer Mengen Dieselkraftstoff sowie die einheitliche Vermarktung von Kompost erzielt. Die Arbeitsqualität erhöhe sich, da nun traditionelle Strukturen greifen könnten. Die Grünpflege werde den Gärtnern übergeben, die Betreuung von Asphaltflächen in Grünanlagen übernehmen die Straßenbauer, nannte Raue Beispiele.
Den Prozess des Zusammenwachsens bezeichnete der OSB-Chef als " relativ ruhig laufend und bisher reibungslos". Die Kritik aus der Öffentlichkeit, man könne " Friedhöfe doch nicht mit den Müllmännern zusammenlegen", sei verstummt.
Noch sei es zu früh, Zahlen zu verkünden, da bisher noch an der letzten Bilanz der ehemaligen Betriebe gearbeitet werde. Eine sogenannte " Fusionsdividende" sei noch nicht zu verkünden. Raue zeigte sich jedoch sicher, in den nächsten Jahren Erträge zu erwirtschaften. " Wir sind auf einem guten Weg."

Autor:
iza


Anfang der Liste Ende der Liste