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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Umfrage zum geplanten Einkaufscenter
Zwischenüberschrift:
Stadt gibt neues Gutachten über Center am Neumarkt in Auftrag
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Stadt hat ein neues Gutachten über die Auswirkungen eines Einkaufscenters am Neumarkt in Auftrag gegeben.
In den kommenden Wochen werden Bewohner Osnabrücks und ausgewählter Kommunen im Umland nach ihrer Meinung zur Einzelhandelssituation in Osnabrück befragt. Die Ergebnisse fließen in das Gutachten ein, das die Cima Beratung und Management GmbH zur Ansiedlung eines Einkaufszentrums mit 23 000 Quadratmeter Verkaufsfläche am Neumarkt erarbeitet. Das Gutachten kostet 35 000 Euro.
Ab Mitte Oktober werden 800 Haushalte für die repräsentative Umfrage angerufen. In einem rund zehnminütigen Gespräch stellen die Interviewer Fragen zum individuellen Einkaufs- und Versorgungsverhalten. Außerdem interessieren persönliche Einschätzungen zu den Angeboten in der Innenstadt von Osnabrück und dem Umland.
Parallel zu den Haushaltsbefragungen recherchieren die Cima-Experten vor Ort. In dieser Woche beginnen sie mit Bestandserhebungen im Einzelhandel und schauen sich am Standort um. Eine sogenannte Passantenfrequenzzählung soll einen Überblick über die Kundenströme in der Innenstadt geben. Die Arbeit der Cima wird durch den städtischen Fachbereich Städtebau begleitet. Die Ergebnisse sollen zum Jahresende vorliegen.
Angedacht ist ein Einkaufscenter im ehemaligen Wöhrl-Komplex einschließlich des Eckgebäudes an der Johannisstraße. Die Projektentwicklung betreibt der Osnabrücker Immobilienkaufmann Theodor Bergmann, dessen Immobiliengruppe Eigentümerin verschiedener Gebäude am Neumarkt ist, darunter das Eckgebäude zur Johannisstraße. Die Planer ziehen auch ein Ausgreifen über die Seminarstraße hinweg in Erwägung. Damit würde das Center die Dimensionen des gescheiterten ECE-Projektes im und hinter dem Landgericht erreichen.
Schon 2004 hatte die Cima eine Wirkungs- und Verträglichkeitsuntersuchung zum geplanten ECE-Center am Landgericht erstellt. Damals untersuchten die Experten die Folgen eines kleinen Centers mit 15 000 Quadratmeter und eines großen mit 25 000 Quadratmeter Verkaufsfläche auf den bestehenden Einzelhandel, die Kundenströme und den Umsatz.
Die Experten kamen damals zu dem Ergebnis, dass die Innenstadt mit einem Center eine deutlich " günstigere Entwicklungsperspektive" hätte. Doch die Folgen eines Shopping-Centers wären erheblich. Es würde zu einer Umsatzverschiebung von etwa sieben Prozent führen und damit manchen Gewerbetreibenden in den Ruin treiben.



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