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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Mit dem Kinderwagen vom Zehnmeterturm - so waren die Schwimmfeste im Moskaubad
Zwischenüberschrift:
Neues unbekanntes Foto: Haben Sie noch Geld in die alte Stadtsparkasse gebracht?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
cbi Osnabrück. Viele Kindheitserinnerungen weckte unser Foto vom Schwimmfest im Osnabrücker Moskaubad. So schrieb etwa Ralf Kreimendahl aus Hamburg in der Internetgemeinschaft OS-Nachbarn.de: " 1960, elf Jahre alt, durfte ich mit meiner großen Schwester diese Veranstaltung besuchen. Sie dauerte immerhin bis gegen 23 Uhr. Es wurden außer Schwimm-Wettkämpfen auch Clownerien, unter anderem vom Zehner, geboten."
An diese " Knüller" erinnerte sich auch Otto Ihlenburg aus Wallenhorst: " Hans Aderhold, Kunst- und Turmspringer, war als Frau verkleidet, schob einen Kinderwagen über das Zehnmeterbrett, darin der Freund Dahlmeyer, auch Kunstspringer, als Kind verkleidet. Mit großem Geschrei und Gelächter ging es samt Kinderwagen ins Wasser. Die Leute, es war voll, haben getobt."
" Die abgebildeten Veranstaltungen erinnern mich sehr stark an die internationalen Schwimm feste des SC Neptun 09", notierte OS-Nachbar Ralf D. " Unvergessen sind für mich die Auftritte der Neptun Nixen, die als Höhepunkt des Abends das Zwölferrad im Haupt becken drehten, und das Programm der Kunst- und Turmspringer."
Auch Klaus Brunswicker aus Bad Iburg erinnerte sich ans " Moskau": " Aufgewachsen im Nah- und Hörbereich, habe ich einen großen Teil meiner Freizeit bei nahezu jedem Wetter im Bad verbracht. Ich ging schon eigenständig, ohne schwimmen zu können, als Fünf- bis Sechsjähriger nur mit einer Badenhose bekleidet und zehn Pfennig für den Eintritt ins Schwimmbad. Hier habe ich dann auch eigenständig das Schwimmen erlernt, und somit war dann das große Becken unser aller Revier." Eine beliebte Mutprobe sei das Springen vom Zehner gewesen. " Ich habe es aber nur bis zu 7, 5 Meter Höhe gebracht, und das auch nur ein einziges Mal", schrieb Brunswicker.
Und OS-Nachbar Joachim Viertel erzählte: " Früher konnten wir uns die Eintrittskarte für den nächsten Tag verdienen. Man musste nur am Abend den Müll von der Rasenfläche aufsammeln. Für einen vollen Korb bekam man vom Bademeister eine Eintrittskarte. Das war für uns eine tolle Sache."
Unser neues unbekanntes Foto zeigt ein Gebäude, das seit 1972 nicht mehr zum Stadtbild gehört: die frühere Stadtsparkasse am Neumarkt. Der Blick weist in Richtung Hase, wo am rechten Bildrand auch das alte Kino Central zu erkennen ist. Haben Sie Ihr Erspartes früher zur Sparkasse gebracht oder sich Ihr Sparbuch auszahlen lassen? Wie sah es damals am Neumarkt aus? Erzählen Sie Ihre Geschichte auf www.os-nachbarn.de! »

Autor:
cbi


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