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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Planer empfehlen: Hallen abreißen
Zwischenüberschrift:
Rahmenplan für das Kasernengelände am Limberg: Gewerbe, Freizeit, Sport
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rll Osnabrück. Nur ganz wenige Gebäude auf dem Kasernengelände am Limberg gelten als erhaltenswert. Im Rahmenplan für die Neuordnung des 160 Hektar großen Areals favorisiert die Stadt den Abriss der meisten Baracken und Hallen aus dem Erbe der Briten. Es gibt aber auch Ausnahmen. Der Rahmenplan wird Anfang Oktober veröffentlicht.
Claudia Bierbaum vom Fachbereich Städtebau spricht von einer " verbotenen Stadt". Bislang öffnen sich die Kasernentore nur für die Besucher einer Hundeschule und für Sportler, die auf den Rasenplätzen oder in der Turnhalle der Briten trainieren. Aber schon bald wird der martialisch anmutende Zaun verschwunden sein. Und in einigen Jahren erkennen vielleicht nur noch Eingeweihte, dass es sich um ein ehemaliges Militärgelände handelt.
Der Rahmenplan, den die Stadt jetzt vorlegt, gilt zwar als " Vorüberlegung", aber er wird schon recht konkret. Eine zentrale Erschließungsstraße soll das Kasernengelände in Nord-Süd-Richtung durchqueren. Die überdimensionale Panzerstraße " Am Limberg" wird damit überflüssig. Sie soll auf einen Fuß- und Radweg zusammenschrumpfen.
Das nördliche Areal entlang der Vehrter Landstraße wird im Rahmenplan als Gewerbegebiet favorisiert, jedoch ausdrücklich nicht für den Einzelhandel. Nach Auskunft von Stadtbaurat Wolfgang Griesert gibt es schon Betriebe, die sich für eine Ansiedlung interessieren.
Im Westen, wo die Wohngebiete der Dodesheide nicht weit sind, wollen die Planer als Puffer nicht störendes Gewerbe ermöglichen. Für den südlichen Teil des Kasernengeländes sieht der Rahmenplan Sport- und Freizeitnutzungen vor. So könnten die noch relativ neue Sporthalle der Briten und die Rasenplätze weitergenutzt werden.
Für die großflächigen Fahrzeughallen am Südhang empfehlen die Planer den Abriss, um das Gebiet am Grünen Finger der Gartlage zu entsiegeln. Als erhaltenswert wird zudem der Wald eingestuft, der sich im Südosten anschließt.
Der Rahmenplan Am Limberg wird vom 4. Oktober bis zum 1. November unter www.osnabrueck.de/ konversion » veröffentlicht. Als Broschüre ist er in kleiner Auflage im Fachbereich Städtebau (Dominikanerkloster, Hasemauer 1) und in der Bürgerberatung erhältlich.
Autor:
rll


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