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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Für ein gentechnikfreiesOsnabrück
Zwischenüberschrift:
Antrag der Grünen im Stadtrat
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. " Die Stadt Osnabrück soll dem Beispiel anderer Städte und Kreise folgen und zur gentechnikfreien Region erklärt werden." Dies fordern für die Osnabrücker Grünen der Fraktionsvorsitzende Michael Hagedorn und der umweltpolitische Sprecher Volker Bajus. " Wir werden in der nächsten Ratssitzung einen entsprechenden Antrag einbringen. Die Erklärung soll sich auf die Eigentumsflächen der Stadt beziehen und durch eine Gentechnikverzichtserklärung, die an die Landwirte gerichtet ist, eine größtmögliche juristische Nachhaltigkeit erlangen."
Die Zeit sei reif, damit sich auch die Stadt für eine gesunde Natur und Ernährung einsetze und die Zukunft der Landwirtschaft durch den Verzicht auf Anbau und Verwendung von gentechnikveränderten Kulturen sichere. " Es besteht völlige Unklarheit über Spätfolgen für die Menschen und die Gesamtökologie. Außerdem lehnt die Mehrheit der Verbraucher Produkte, die gentechnikveränderte Bestandteile vorweisen, ab", stellt Michael Hagedorn fest. Die EU-Zulassung der Genkartoffel Amflora, die unzureichende Kennzeichnungspflicht gentechnisch veränderter Organismen sowie der möglicherweise nicht zulässige Anbau von gentechnisch verändertem Mais seien Themen, bei denen auch die Stadt Verantwortung übernehmen müsse. Die Bedeutung werde daran deutlich, dass auf etwa einem Viertel (rund 3500 Hektar) der Fläche des Stadtgebietes Landwirtschaft betrieben werde. " Mit Blick auf die eigene Gesundheit sowie unserer gesamten Umwelt gilt es, den natürlichen Wert unserer Region zu bewahren und für die Zukunft zu sichern", meint Volker Bajus.


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