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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Magische Momente im Moskaubad
Zwischenüberschrift:
Schwimmfest in den Sechzigern – Was haben Sie in dem Freibad erlebt?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Glatt wie ein Spiegel ruht das Wasser im Becken des Moskaubades. Es ist ein lauer Sommerabend im Jahr 1960, der Nachthimmel wölbt sich dunkel über Osnabrück. Doch im " Moskau" strahlen die Lichter über dem Wasser und auf dem Wasser. Alljährlich habe damals ein großes Schwimmfest im Moskaubad stattgefunden, berichtete eine Leserin, die gegenüber dem Freibad wohnte. Die heute 85-Jährige dokumentierte das faszinierende Schauspiel mit der Kamera und stellte uns die Fotos zur Verfügung. Die magischsten Momente aus dem Moskaubad zeigen wir in der Internetgemeinschaft OSNachbarn. de. Erinnern Sie sich an die Schwimmfeste, die unserer Leserin zufolge von den Schwimmvereinen veranstaltet wurden, die das Moskaubad nutzten? Oder haben Sie später, als es die sommerlichen Feste nicht mehr gab, andere Feiern oder Großveranstaltungen im " Moskau" erlebt? Wie viele Sommertage haben Sie dort verbracht? Erzählen Sie Ihre Geschichte auf OS-Nachbarn.
Unser Foto vom Neubau der L+ T-Fassade in den 1950er-Jahren erinnerte Manuela Schwöppe an ihre Kindheit: " Mit dem Modehaus L+ T bin ich in den 70er-Jahren aufgewachsen, da mein Großvater dort beschäftigt war. Ich besitze auch noch eine sehr große goldene Treuemünze." Unterdessen merkte eine andere Leserin an, dass das Modehaus auch eine Geschichte vor der " Übernahme" 1935 hatte. " Das Kaufhaus gehörte der jüdischen Familie Alsberg, die es 1910 gegründet hatte", erzählte die 82-Jährige, die nicht mit Namen genannt werden will, am Telefon. Sie könne sich noch daran erinnern, dass sie " von den Nazibonzen" fotografiert wurde, wenn sie mit ihrer Familie dort einkaufen ging. In den Aushängekästen des " Stürmers", der nationalsozialistischen Wochenzeitung, seien die Fotos dann ausgehängt worden unter dem Titel " Die bei Juden einkaufen". " 1935 wurden die Alsbergs dann enteignet", erinnert sich die Frau. " Mir ist wichtig zu zeigen, dass es noch eine Generation gibt, die diese Dinge erlebt hat. Das sind Erinnerungen, die man nicht vergessen kann."
Autor:
cbi


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