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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Naturnah oder ungepflegt?
Zwischenüberschrift:
Stadtwerke: Regenrückhaltebecken voll funktionsfähig
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hmd Osnabrück. Der Jahrhundertregen Ende August hatte im Stadtgebiet zahlreiche Keller unter Wasser gesetzt. Der Verdacht von Anwohnern am Salbeiweg: Eine Pflege des dortigen Regenrückhaltebeckens hätte Schäden verhindern können. Das weisen die Stadtwerke Osnabrück zurück: " Das Becken ist voll funktionsfähig", sagt Sprecher Marko Hörmeyer.
" Völlig versottet und verwuchert", lautet hingegen der Eindruck der Anlieger. Einige Bäume, die aus dem Becken herauswüchsen, seien mehr als zehn Meter hoch. Bei den riesigen Wassermengen, die vor einigen Wochen niedergegangen waren, sei das Becken völlig überfordert gewesen, sodass das Regenwasser übergetreten sei, lautet der Vorwurf in Richtung Stadtwerke. Der Tenor: Eine regelmäßige Pflege hätte für viele Voxtruper Familien weniger Unheil und Kosten bedeutet.
Tatsächlich sei es mittlerweile an der Zeit, dass einige Büsche zurückgeschnitten werden müssten, sagt Hörmeyer. Allerdings gehöre die Fläche am Salbeiweg zu den Regenrückhaltebecken, die möglichst naturnah gehalten würden. Dies werde in Absprache mit der Stadt umgesetzt, wo es möglich sei.
Entscheidend sei, ob die Zu- und Abläufe funktionstüchtig seien, was in Voxtrup der Fall gewesen sei. Dies würde an allen Becken im Stadtgebiet mehrmals im Monat überprüft und insbesondere im Herbst kontrolliert, wenn Laub die Durchgänge zu verstopfen drohe, unterstreicht Hörmeyer. Das Überlaufen Ende August habe einen einfachen Grund gehabt: Die Wassermengen bei einem außerordentlichen Ereignis seien schlicht zu viel für das Becken gewesen. Dies hätte auch für zahlreiche weitere Flächen im Stadtgebiet gegolten.
Rund 90 Regenrückhaltebecken gibt es im Stadtgebiet. Sie sind Teil eines Entwässerungskonzeptes, das von den zuständigen Behörden genehmigt werden muss. Dies bedeutet etwa, dass bei Oberflächenversiegelungen durch ein neues Baugebiet auch zusätzliche Flächen für den Wasserablauf vorgesehen werden.
Autor:
hmd


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