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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Preiswürdige Blühstreifen: Schülerinnen ausgezeichnet
Artikel:
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Originaltext:
jweb Osnabrück/ bad Essen. Für Ackerbauern sind die Feldränder ein Problem. Lena Endebrock aus Bramsche und Jessica Meierfrankenfeld aus Melle empfehlen Blühstreifen. Sie hatten nach einer Lösung geforscht, die wirtschaftlich und umweltfreundlich ist sowie die Landschaft verschönert. Dafür erhielten sie jetzt in Duderstadt einen Sonderpreis beim Bundesumweltwettbewerb und 750 Euro. Mit ihnen freute sich ihr Lehrer Friedrich Held von den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Osnabrück-Haste.
Beim Düngen müssen Ackerbauern Abstand zum Graben oder zum Wald halten, und an den kürzeren Enden, wo sie ihre Traktoren drehen, verdichtet sich der Boden. Ob bei Mais oder Roggen: Betroffen sind je drei bis neun Meter an den Enden und etwa ein Meter an den Längsrändern. Als die angehende landwirtschaftliche Assistentin Lena Endebrock (17) und die angehende Landwirtin Jessica Meierfrankenfeld (18) im vergangenen Jahr die BBS besuchten, bauten sie ein Bodenrüttelgerät und untersuchten einigeÄcker.
Wenn Bauern ihre Ackerränder mit Wildblumen bepflanzen, erhalten sie eine Entschädigung vom Land Niedersachsen. Jessica Meierfrankenfeld und Lena Endebrock rechneten aus, dass es sich lohnt, sich an das Agrar- und Umweltprogramm des Bundeslandes zu wenden, denn: Die Ränder brauchen dann keinen Dünger und keine Schädlingsbekämpfung mehr. Das Ergebnis der beiden Berufsschülerinnen lautet: Blühstreifen bringen ähnlich viel wie eine Bewirtschaftung unter optimalen Bedingungen. Auch Natur und Landschaft gewinnen: Wer seine Ackerränder mit Lupinen, Mohn oder Klee bepflanzt, verschönert gleichzeitig die Landschaft.
Einen Förderpreis erhielten auch Schüler des Gymnasiums Bad Essen: Torben Brill, Kevin Pawlak, Sebastian Klefoth, Luisa Sandkühler, Ngoc Oanh Nguyen und Alexander Wrede hatten sich an ihrer Schule mit dem Thema Klima beschäftigt.
Der mit 250 Euro dotierte Förderpreis gilt als Anreiz, sich mit dem Thema weiter zu beschäftigen und erneut am Wettbewerb teilzunehmen.

Autor:
jweb


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