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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Deutliche Warnung im Landkreis
Zwischenüberschrift:
20 Standorte für neue Schilder
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Die Kampagne " Runter vom Gas", die Autofahrer mit Motiven von Trauernden vor zu hohen Geschwindigkeiten warnt, wurde nun mit neuen Motiven verlängert. Fünf Minuten früher zur Arbeit kommen wollen, den trödelnden Vordermann riskantüberholen oder einfach mal richtig auf die Tube drücken - so sieht es manchmal auf den Straßen aus. Alle 14 Sekunden ereignet sich, statistisch gesehen, ein Unfall.
Deswegen wurde die Kampagne " Runter vom Gas" ins Leben gerufen. Seit Herbst letzten Jahres stehen die Tafeln auch im Landkreis Osnabrück, jetzt wurde die Aktion verlängert.
Für die offizielle Vorstellung der neuen Motive hatten sich die Organisatoren einen Standort an der B 51 zwischen Belm und Ostercappeln ausgesucht - seit Jahren eine Strecke, auf der gerast wird. " Wir wollen die Verkehrsteilnehmer aufrütteln und sie dazu bewegen, besonnener zu fahren", erklärte Kreisrat Winfried Wilkens die Intention des Projekts.
Waren die Motive der vergangenen Serie, Bilder von demolierten oder völlig zerstörten Unfallwagen, in erster Linie erschütternd, sind die neuen Fotos eher subtil: Zu sehen sind Personen, die Bilder ihrer verstorbenen Angehörigen in die Kamera halten. An 20 Standorten im Kreisgebiet würden nun diese neuen Plakate angebracht, so Wilkens.
Darunter befinden sich zwar vor allem einige Unfallschwerpunkte, " aber nicht nur", wie Manfred Motzek von der Straßenverkehrsabteilung des Landkreises betont. " Es handelt sich hauptsächlich um Zonen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 100 Stundenkilometern, die gewissermaßen risikobehaftet sind."
Dass die Plakataktion, neben anderen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit, anscheinend Wirkung zeigt, wird mit Blick auf einen Trend bei den Unfallzahlen deutlich: Im ersten Halbjahr 2010 ist sowohl die Anzahl der Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr gesunken als auch die Zahl der Verletzten und Toten. So gab es in den ersten sechs Monaten des Jahres 3199 Unfälle (6502 im Gesamtjahr 2009) und dabei sieben Todesfälle (23 im Gesamtjahr 2009).
" Ein Trend, der Hoffnung macht. Wir sind sehr froh, dass die Zusammenarbeit mit den vielen Helfern von der Verkehrswacht so fruchtbar ist, und freuen uns über den Rückgang der Unfallzahlen. Aber unser Credo bleibt das gleiche: Jeder Unfall ist einer zu viel", so Wilkens.
Der Landkreis organisiert die Kampagne, die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat ins Leben gerufen wurde, vor Ort gemeinsam mit der Verkehrswacht.



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