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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Sunos und EWE strahlen gemeinsam
Zwischenüberschrift:
Oldenburger Energieversorger hilft Osnabrücker Firma beim Wachsen
Artikel:
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Originaltext:
Osnabrück. Die Osnabrücker Fotovoltaik-Firma Sunos hat jetzt einen starken Partner: Der Oldenburger Energieversorger EWE kaufte sich in die Firma ein. Sunos erwartet nun einen enormen Wachstumsschub - um mehr als 300 Prozent in den nächsten beiden Jahren.
Von Stefan Prinz - Bei Sonnenschein strahlt Frank Hemme über das ganze Gesicht: Dann laufen die Fotovoltaik-Anlagen seiner Firma Sunos besonders gut. So gut, dass der Geschäftsführer trotz der Kürzung von staatlichen Subventionen für Solarstrom seinem Unternehmen eine regelrechte Wachstumsexplosion voraus sagt. Der Umsatz sei zwar deutlich zurückgegangen, als Ende Juni die staatlichen Zuschüsse reduziert wurden. Aber die Nachfrage ziehe schon wieder stark an. Allein in diesem Jahr und Anfang nächsten Jahres will der Osnabrücker deutschlandweit 15 neue Standorte gründen, sechs weitere in Frankreich. Über vier Filialen in Münster, Osnabrück, Lörrach und Hamburg verfügt die Firma bereits.
Das Solar-Unternehmen mit derzeit 30 Millionen Euro Jahresumsatz soll in weniger als 24 Monaten von 70 auf 250 Mitarbeiter wachsen. Für diese optimistische Prognose hat der Geschäftsmann drei Gründe.
Erstens: Der neue Partner EWE erleichtere die Beschaffung von Krediten, die für ein so rasantes Wachstum notwendig seien. Trotz der 26-prozentigen Beteiligung der Oldenburger an der Holding von Sunos, der Happy-Group, bleibe aber das Geschäftsmodell die Planung, Errichtung und Überwachung von Solaranlagen, so Hemme. Wie viel EWE für den Einstieg gezahlt hat, bleibt Firmengeheimnis.
Zweitens: Die Menschen wollen keinen Strom mehr aus fossiler und atomarer Energieerzeugung, sondern aus regenerativen Quellen nutzen, ist sich der Geschäftsmann sicher.
Drittens: Fotovoltaik-Anlagen würden nicht nur immer billiger, sondern auch leistungsfähiger. Die Effizienz einer Anlage werde sich schon in fünf Jahren verdoppelt haben. Dann seien Solaranlagen auch ganz ohne staatliche Zuschüsse attraktiv. Heute müsse ein Hausbesitzer bei der Errichtung einer Solaranlage auf seinem Dach mit rund 470 Euro Investitionskosten pro Quatratmeter Solarzelle rechnen. " Dieser Preis wird weiter deutlich sinken", erklärt der Geschäftsführer.
Spätestens in fünf Jahren werde es dann einen regelrechten Solarboom geben. Ob der Sunos-Firmensitz dann noch Osnabrück sein wird, entscheide sich voraussichtlich in den nächsten Wochen. " Wir stehen in Verhandlungen mit der Stadtverwaltung für eine neues, wesentlich größeres Firmengelände."
Autor:
Stefan Prinz


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