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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Energiesparen nach Stundenplan
Zwischenüberschrift:
300 Osnabrücker Realschüler erlebten interaktiven Unterricht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
nor Osnabrück. Die La-Ola-Welle schwappt schon nach wenigen Minuten durch die Reihen. Die Jungen und Mädchen stehen auf den Stühlen, wedeln mit den ausgestreckten Armen und recken sie in die Luft. Ein Fußballspiel? Ein Musikkonzert? Weit gefehlt - derartige Szenen gab es jetzt beim interaktiven Energiespar-Unterricht zu sehen, zu dem die Stadtwerke Osnabrück im Rahmen der Energiesparwoche 300 Realschüler aus der Stadt ins Piesberger Gesellschaftshaus eingeladen hatten.
Wenig spannend klingt der naturwissenschaftliche Lehrspruch: Energie ist die Fähigkeit eines Körpers, Arbeit zu verrichten. Weitaus anschaulicher war da die " Osnabrücker La Ola", bei der die Schüler am eigenen Leib erfahren konnten, dass sie für Bewegung Energie aufbringen mussten. " Wer ist ins Schwitzen geraten?", fragte Friedhelm Susok, " ist euer Puls auf 160?" Der ehemalige Lehrer wirbelte auf der Bühne und im Saal umher, wie es seine Kollegen wohl nur selten tun. Ein energiegeladener Infotainment-Energiesparer - das kam bei den Jungen und Mädchen an.
In 90 Minuten beschränkte sich Susok nicht darauf, die jungen Zuhörer daran zu erinnern, dass man beim Zähneputzen den Wasserhahn zudreht und dass Energiesparlampen viel besser sind als Glühbirnen. Vielmehr nahm er sein Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit bis zur Entstehung des Universums, dem Urknall. Allerdings knallten auf der Bühne nur gelbe Luftballons, die das Universum darstellten. Anschließend verdeutlichte Susok die Bedeutung der Erdatmosphäre, ohne die menschliches Leben auf unserem Globus nicht möglich wäre. " Die Atmosphäre ist wie eine Bettdecke", sagte er. Allerdings werde diese Decke immer dicker, wenn die Menschen immer mehr Kohlenstoffdioxid in die Luft pumpen.
Keine zweite Erde
" Haben wir eine Chance, in diesem Leben eine zweite Erde zu installieren?", fragte der Entertainer. Dass das nicht möglich ist, war den meisten Schülern von vornherein klar. Daher müsse man erneuerbare Energie aus Wind, Wasser und Sonne ausbauen und die Energieproduktion durch C02-erzeugende Verfahren wie Kohle, Öl oder Erdgas zurückfahren. " Dann haben wir noch ein bisschen etwas von unserer Mutter Erde", betonte Susok.

Autor:
nor


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