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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nach der Flut 700 Tonnen Sperrmüll
Zwischenüberschrift:
Trittbrettfahrer nutzen die Gelegenheit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rll Osnabrück. Das Hochwasser vom 27. August hat das Sperrmüllaufkommen in der Stadt sprunghaft ansteigen lassen. Karsten Schrödter vom Osnabrücker Servicebetrieb schätzt, dass mehr als 700 Tonnen zusätzlich angefallen sind. Ihm ist bewusst, dass nicht nur Hochwasseropfer die günstige Gelegenheit genutzt haben, ihren Sperrmüll kostenlos zu entsorgen. Am heutigen Freitag endet die Gratisaktion. Ab Montag ist wieder eine Gebühr fällig.
Seit Beginn des Jahres berechnet der Osnabrücker Servicebetrieb 29 Euro für die Abholung des Gerümpels - mit der Folge, dass die Zahl der Anmeldungen drastisch zurückging: von 30 000 im vergangenen Jahr auf 7000, wobei diese Zahl schon auf das ganze Jahr hochgerechnet ist. Allerdings hat sich das Volumen pro Abfuhr deutlich erhöht, wie Karsten Schrödter berichtet: " Vorher standen da manchmal nur ein Stuhl und ein Tisch, jetzt sind es immer große Mengen, weil sich viele mit ihren Nachbarn zusammengetan haben."
Die Ankündigung, den Sperrmüll von hochwassergeschädigten Stadtbewohnern kostenlos abzuholen, ließ offenbar die Dämme brechen. Jede dritte Abfuhr stamme wohl von Trittbrettfahrern, wird im Abfallwirtschaftsbetrieb geschätzt. Die Mehrkosten für den Hochwassereinsatz beziffert Schrödter auf knapp 200 000 Euro.
Der Servicebetrieb weist darauf hin, dass sehr kurzfristig auf die Wasserschäden reagiert wurde. Eigentlich habe die Aktion nur eine Woche dauern sollen. Weil es in vielen Stadtteilen vollgelaufene Keller gab, habe die Zeit aber nicht ausgereicht. Und das, obwohl Mitarbeiter und Fahrzeuge aus anderen Bereichen eingesetzt wurden, zum Beispiel aus der Grünflächenunterhaltung.

Autor:
rll


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