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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Man soll den Schülern viel zutrauen"
Zwischenüberschrift:
Junge Leute engagieren sich für die Umwelt - Festveranstaltung im Gymnasium "In der Wüste"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
jweb Osnabrück. Auch in den Ferien gehen sie zur Schule - und kümmern sich um ihre Bienen. " Wir telefonieren miteinander, um uns abzusprechen", erläuterten Merle Kammer (13) und Valentin Wagner (13). Sie gehören zu den Imkern des Gymnasiums " In der Wüste". Aus einer AG ist dort sogar eine Schülerfirma geworden. Für dieses und für weitere Projekte ist das Gymnasium als " Umweltschule in Europa" ausgezeichnet worden.
Merle Kammer und Valentin Wagner hatte am Dienstag viele Zuschauer, als sie ihre weißen Imker-Anzüge anzogen. Lehrer von 39 Schulen aus der Region Weser-Ems waren zu Besuch in der Wüste. Alle waren gekommen, um auch selbst Auszeichnungen für ihre Projekte entgegenzunehmen. Weitere 112 niedersächsische Schulen werden in Braunschweig, Hannover und Lüneburg für ihre Projekte gewürdigt.
Die Lehrer Monika Wipperfürth und Dr. Gisbert Döpke sowie ihre Schüler vom Gymnasium " In der Wüste" zeigten den Besuchern ihre Projekte. Es sind die Gärten der Weltreligionen in drei Innenhöfen der Schule, die Imkerei mit der Schülerfirma und Pläne für einen Garten, der bis jetzt noch eine Brachwiese ist. Dort sollen später die Bienenkästen stehen und Kartoffeln wachsen.
In einem weiteren Workshop stellte Landeskoordinatorin Ursula von der Heyde die Fortsetzung des Projekts " Umweltschule in Europa" vor. Denn die Abschlussveranstaltung sollte gleichzeitig der Beginn einer neuen Ausschreibung sein. Es können sich künftige Umweltschulen für eine Auszeichnung bewerben. Sie haben zwei Jahre Zeit, um sich mit je zwei Projekten zu beschäftigen. Dabei geht es um biologische Vielfalt, Mensch und Klima, Geld und nachhaltiges Wirtschaften - zum Beispiel in Schülerfirmen. Schulen, die zum ersten Mal teilnehmen, müssen auch internationale Zusammenhänge bearbeiten.
Veranstalter des Projekts Umweltschule ist das niedersächsische Kultusministerium. Seit dem Beginn vor 15 Jahren stieg die Teilnehmerzahl auf derzeit 351 Schulen von der ersten Klasse bis zur gymnasialen Oberstufe.
" Man soll den Schülern viel zutrauen", bemerkte gestern Christoph Schüring, Leiter des Gymnasiums " In der Wüste". So kommt es, dass einige Kinder auch in den Ferien vor Begeisterung für ihr Projekt die Schule besuchen.

Autor:
jweb


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