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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " CDU: In fünf Schritten den Verkehrsknoten lösen Plan für Bahnhofsvorplatz vorgestellt Für Verlegung des Taxistands zum Busrondell" (Ausgabe vom 7. August).
" Warum soll eine zusätzliche Linksabbiegespur in die Bruchstraße inklusive neuer Ampelanlage für den Verkehr aus Richtung Innenstadt als Zufahrt zum Parkhaus entstehen, wenn doch bereits wenige Meter vor der Zufahrtstraße eine Linksabbiegerspur existiert? Hier kann mit wenig Aufwand und Kosten ein Hinweisschild Zufahrt Parkhaus′ angebracht werden."
Gisela Raspe Georgsmarienhütte

" Im März 2005 waren Taxiunternehmer und Fahrer in den Friedenssaal des Osnabrücker Rathauses eingeladen, um Probleme des Gewerbes zu erörtern. Während der Veranstaltung wurde dem damaligen Oberbürgermeister Herrn Fip ein Ordner mit Fotos von der Verkehrssituation am Bahnhof übergeben. Herr Fip hat den Ordner gleich an Herrn Elbracht, den damaligen Leiter des Ordnungsamtes, weitergereicht. Mit den Worten: Herr Elbracht, kümmern Sie sich darum.
Was hat sich getan in den vergangenen fünf Jahren? Herr Fip und Herr Elbracht sind im Ruhestand, und die Situation am Bahnhof hat sich nicht verbessert. Auf öffentlichen Druck hin (von uns aufgebaut) wurde vor einem Jahr eine halbherzige Lösung geschaffen, die Behinderte und alte Menschen klar benachteiligt. Wir hätten uns eine bessere Lösung gewünscht. Nach unserem Kenntnisstand liegen der Stadt ordnerweise Beschwerden über die Situation am Bahnhof vor von unzufriedenen Bürgern.
Warum hat sich nichts getan? Politik und Verwaltung schieben sich immer wieder gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Mal ist es Personalmangel in der Verwaltung, dann ist es die finanzielle Situation der Stadt und so weiter. Jeder konstruktive Vorschlag zur Verbesserung der Situation wird zerredet. Probleme werden einfach ausgesessen ist ja auch bequem. Hinter verschlossenen Türen werden Sitzungen zum Thema abgehalten, initiiert von IHK und unserem Gesamtverband Verkehr Niedersachsen, der gelegentlich mal wieder seine Daseinsberechtigung dokumentieren muss. Es ändert sich nichts! Wenn jetzt die CDU einen eigenen Vorschlag zur Verbesserung vorlegt, können wir das nur begrüßen. Aber leider sind Vorschläge der CDU aufgrund der politischen Verhältnisse in Osnabrück nicht realisierbar. Osnabrück gibt viel Geld für Imagekampagnen aus, aber das Geld für eine vernünftige Lösung am Bahnhof scheint zu fehlen. Der Bahnhof ist die Visitenkarte einer Stadt und sollte Besuchern eigentlich einen guten ersten Eindruck vermitteln. Vielleicht schaffen es ja Politik und Verwaltung in Osnabrück, diesen Zustand in den nächsten fünf Jahren herzustellen. Die Hoffnung stirbt zuletzt."
Gerd Hermes Osnabrück sowie 25 weitere Taxifahrer

" Bei der Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes ist aus meiner Sicht ein wichtiger Aspekt vergessen worden: Alle Tage entsteht kurz vor der letzten Leerungszeit der Briefkästen (montags bis freitags 19 Uhr und sonntags 18 Uhr) ein erheblicher Autostau vor der Post, um Briefe vor der letzten Leerung am Tag noch einwerfen zu können. Im Gegensatz zu allen Briefkästen in Osnabrück, die durch Privatauftrag geleert werden, ist der Briefkasten vor der Post absolut zuverlässig. Der Fahrer schaut auf die Bahnhofsuhr, um den Kasten zeitgenau zu leeren, und man kann sich auf eine schnelle Beförderung, sofern man nicht die Postagenturen in Anspruch nehmen kann, immer verlassen. Früher gab es auf dem Bahnhofsvorplatz einen Briefkasten, den man bei heruntergekurbeltem Fenster als Autofahrer benutzen konnte. Heute muss man das Parkhaus benutzen, wenn man keinen Parkplatz findet, um die Post zu erledigen. Zurzeit zahlt man also für jedes Einwerfen einer Postkarte in den Briefkasten zusätzlich 50 Cent Parkgebühren. Alternativ bleibt nur eine Autostauverursachung, da einige Autofahrer einfach auf der Straße stehen bleiben. Daraus ergibt sich die Bitte an die Verkehrsplaner, auf dem Bahnhofsvorplatz wieder einen Briefkasten einzurichten, den die Autofahrer, ohne aussteigen zu müssen, erreichen können. Der Fahrbahnteiler zur Bruchstraße würde sich dafür anbieten, da er bei Aufstellen eines Doppelbriefkastens von beiden Seiten aus zu erreichen wäre. Es ist sehr zu begrüßen, dass sich die Innenstadt-Union für das 15-minütige Freiparken in der Bahnhofsgarage einsetzt, da diese Zeit reichen würde, um Post einzuwerfen, Briefmarken zu kaufen oder an dem neu installierten Automaten der Postbank alle Bankgeschäfte zu tätigen. Es wäre wünschenswert, die gelbe Post′ und die Postbank in ihre Überlegungen bei der Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit einzubeziehen."
Christa Wöhrmann Osnabrück
Autor:
Gisela Raspe, Gerd Hermes, Christa Wöhrmann


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