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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schlecht zu Fuß, aber mit Parkerlaubnis
Zwischenüberschrift:
Schinkelbad: Plätze für Bewegungseingeschränkte
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
swa Osnabrück. Wie viele Stellplätze soll das Schinkelbad bekommen, wo sollen sie hin - Fragen, die auch in der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses heftig diskutiert wurden. Am Ende wurde die öffentliche Auslegung der Planung für den Bereich " Im Wegrott" beschlossen.
In diesem Plan geht es vor allem um eine Mehrgenerationen-Wohnanlage, die auf einem östlichen Teilstück der einmal als Liegewiese gedachten Fläche des Schinkelbades gebaut werden soll. Die rund 60 Stellplätze für Schinkelbadbesucher am Wegrott wären mit der Planung ebenfalls weg. Fast, denn 18 Parkplätze in der Nähe des Badeinganges sollen bleiben, für " bewegungseingeschränkte" Besucher, wie es in den Planungsunterlagen heißt. Damit sind nicht nur Leute mit einem Behindertenparkausweis gemeint, sondern vor allem auch Badegäste, die an Reha-Kursen in dem Therapiebad in Schinkel teilnehmen wollen. Ihnen soll der gut 100 Meter lange weitere Weg vom großen Parkplatz am Heiligenweg erspart bleiben.
Ob es denn da nicht weniger Plätze auch tun, ob durch den Parkplatz ein Parksuchverkehr entsteht, der mit Gefahren für die Anwohner verbunden ist, solche Fragen beschäftigten die Ratsmitglieder im Ausschuss. Und vor allem, wie denn kontrolliert werden könne, ob denn auch wirklich nur berechtigte Personen dort parken. Der Begriff " bewegungseingeschränkt" sei ja nicht genau definiert.
Die Verwaltung sieht hier die Stadtwerke als Betreiber des Schinkelbades gefordert, eine technische Lösung zu finden. Sie müssten gegebenenfalls eine Schranke installieren, die nur von den berechtigten Therapie-Badegästen passiert werden kann.
Eine weitere Streitfrage im Ausschuss: Ob denn auch vier Stellplätze für Badmitarbeiter direkt am Bad benötigt würden? Die Stadtverwaltung beruhigte: Diese Parkplätze bestünden ohnehin schon jetzt auf einer anderen Teilfläche des Bades und gehörten nicht zum diskutierten Parkplatz.
Die Wohnanlage soll 25 Wohnungen in zwei Gebäuden haben. Die Nachfrage sei groß, so die Stadt.

Autor:
swa


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