User Online: 2 | Timeout: 12:36Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kampfkunst im Grünen
Zwischenüberschrift:
Asien-Wochenende im Botanischen Garten
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
nasl Osnabrück. Das Asien-Wochenende im Botanischen Garten Osnabrück lockte trotz Regens zahlreiche Besucher an. 50 Jahre alte Bonsai, Vorführungen in verschiedenen Kampfkünsten oder eine Schmetterling-Sonderausstellung machten das schlechte Wetter vergessen.
Unter dem Motto " Asien" hatten sich zahlreiche fernöstlich orientierte Vereine und Unternehmungen zu Vorführungen angekündigt, aufgrund der Wetterlage hatte es aber einige Absagen gegeben. " Wir mussten uns dann natürlich dem Wetter anpassen und auch einige für außen geplante Aktivitäten nach innen verlegen", erklärte Ulrich Rösemann, technischer Leiter des Botanischen Gartens.
Gerade die teuren Judomatten, die normalerweise in Turnhallen zum Einsatz kommen, mussten kurzerhand ins Trockene verlegt werden. Für die Kampfkünstler bedeutete das Einschränkungen, da das üblicherweise acht mal acht Meter große Feld um einige Matten verkleinert wurde. Für die Kendo-Schwertkünstler vom Budo Center Osnabrück war das eine Herausforderung: " Normalerweise kämpfen wir zu dritt, da müssen wir besonders vorsichtig bei der kleinen Fläche sein", gab Hendrik Glöckner zu bedenken. Denn den Schlägen mit dem Holzschwert sollte besser ausgewichen werden, da diese durchaus zum K. o. führen können.
Auch die 20 angereisten Judokas der Osnabrücker Werkstätten, die vom Osnabrücker Judo-Club trainiert werden, mussten sich etwas einschränken. Für Meister Peter Ackermann war das aber kein Problem: " Im Vordergrund stehen ohnehin die Leistungen der körperlich und geistig eingeschränkten Judokas, die alle nach ihren Möglichkeiten hier kämpfen und größtenteils auch am regulären Training teilnehmen." Judoka Simon Meyer, der den grünen Gürtel trägt, freute sich auf die Vorführung: " Mir machen besonders die Wettkämpfe und das Training Spaß." Da hatte er am Wochenende die richtige Mischung aus beidem finden können.
Wem die Kampfkunst nicht zusagte, der begab sich zu den Schmetterlingen, die in einer Sonderausstellung zu sehen waren. Der siebenjährigen Lisa Klingspohn war etwas mulmig zumute, als sie einen Schwefelfalter auf der Hand hielt: " Das ist schon ein komisches Gefühl, aber ich habe keine Angst." Auch Großvater Claus Sander freute sich über die vielen verschiedenen Schmetterlinge, die in der Regel nur eine Lebensspanne von zwei bis sechs Wochen aufweisen.

Autor:
nasl


Anfang der Liste Ende der Liste