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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Großeinsatz für die Müllabfuhr
Zwischenüberschrift:
Alle verfügbaren Lastwagen unterwegs - Mindener Straße weiter gesperrt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
hin Osnabrück. Die Hochwasser-Nothelfer ruhen sich aus, jetzt haben die Müllmänner ihren Großeinsatz. Der Servicebetrieb schickte gestern Morgen alle verfügbaren Kräfte und Fahrzeuge los, um den Flutmüll einzusammeln. Es kann noch Tage dauern, bis der nasse Sperrmüll entsorgt ist. Unklar ist, wann die Mindener Straße wieder befahrbar sein wird.
In den vom Hochwasser betroffenen Straßen, vor allem in Hellern, aber auch in der Wüste, Dodesheide und Voxtrup, türmen sich die Sperrmüllberge. Die Stadt kommt den Betroffenen entgegen und verzichtet auf die Sperrmüllgebühr von 29 Euro. Der Osnabrücker Servicebetrieb schickte gestern 23 Mann mit insgesamt elf Fahrzeugen los, um die Hinterlassenschaft der Flut zum Piesberg zu schaffen. Es sind ungeheure Mengen, wie Abfallberaterin Anita Maskos gestern sagte. Ein Fahrer habe berichtet, dass er nach 150 Metern neun Tonnen Müll geladen hatte.
Die Saubermänner mobilisierten alles, was irgendwie zum Abtransport geeignet ist: drei Baggerfahrzeuge, die überwiegend für die Abfuhr von Grünabfall genutzt werden und 25 Kubikmeter fassen, zwei der drei Sperrmülllaster, drei kleine Bagger (7, 5 Tonnen), einen Pritschenwagen und zwei Laster aus der Elektroschrott-Abteilung. " Wir dürfen nicht vergessen, dass wir auch noch die normale Müllabfuhr haben", erklärte Anita Maskos. Diese Woche werde der Servicebetrieb " sehr, sehr intensiv fahren". Wann der Job erledigt ist, wie viel Tonnen Flutmüll es sind und was die Abfuhr kosten wird - Fragen, auf die der Servicebetrieb jetzt noch keine Antworten hat.
Ungewiss ist auch, wann die Mindener Straße wieder freigegeben wird. Die wichtige Ausfallstraße ist dank der Hochleistungspumpen des Technischen Hilfswerkes seit gestern wieder trocken. Bis heute Vormittag wird die Straße gereinigt, dann kommen die Experten vom Straßenverkehrsamt. Sie müssen prüfen, ob die Straße möglicherweise unterspült worden ist. Auch an der Oppolter Straße arbeiteten gestern noch Pumpen.
Das Bürgerforum Atter hat dazu aufgerufen, die Betroffenen mit Geldspenden oder durch tatkräftige Hilfe beim Aufräumen zu unterstützen. Die Hilfe koordinieren der Vorsitzende Manfred Niemann (05 41/ 12 80 06) und Paul Bartelt-Hirschberg (05 41/ 12 36 00).

Autor:
hin


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