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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein prächtiger Eckbau mehr als heute
Zwischenüberschrift:
So sah der Domhof früher aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Eine unerwartete Wendung nahm die Diskussion um unser unbekanntes Foto der vergangenen Woche. Es zeigte drei Frauen bei der Eröffnung des Wela Suppenstübchens″ in der Osnabrücker Möserstraße im Mai 1981.
Christiane T. schrieb in der Internetgemeinschaft OS-Nachbarn.de: Ja - ich kann mich an dieses Stübchen noch gut erinnern - es war klein, aber fein. [?] Ich weiß es jetzt nicht mehr ganz genau - aber war nicht nebenan ? ne kleine Wurstbraterei? Mir dämmert was, dass des Öfte ren Leute, die ? ne Wurst essen wollten, im Suppenlädchen landeten oder umgekehrt.″
Leider bekam Christiane T. keine Antwort. Stattdessen merkte OS-Nachbarin Katja R. D. an: Ich kann mich zwar nicht an das Suppenstübchen erinnern, bin aber sicher, dass es sich bei der Dame vorne im Bild um meine verstorbene Mutter handelt. Vielleicht erkennt sich ja eine der umstehenden Damen auch wieder?
Das war nicht der Fall, doch erkannte OS-Nachbarn-Nutzer Hans-Gert Klemme seine Mutter: Die Dame im Hintergrund ist meine Mutter Elli Klemme. Sie war damals 61 Jahre alt und hat noch bis zu ihrem 70. Geburtstag regelmäßig im Wela- Stübchen gearbeitet. Als Vertreterin der Firma Wela für Osnabrück war sie bereits seit 1956 tätig und verkaufte deren Produkte zunächst an den Haustüren. Ansonsten gab es Wela nur auf Haushaltsmessen zu kaufen. Auf dem ersten Weihnachtsmarkt in Osnabrück (1969?) war Wela dann erstmals mit einem Verkaufswagen vertreten. Von da an gehörte dieser Verkaufswagen lange Jahre sowohl zum Weihnachtsmarkt als auch zum Frühjahrs- und Herbstmarkt in Osnabrück dazu.″ Später, im Suppenstübchen, hat man dann jeden Tag zwischen drei bis vier Suppen auswählen können.
Im November 2004 wurden das Stübchen und die angrenzenden Flachbauten abgerissen, um Platz für das 2006 eröffnete Möser-Carré zu schaffen.
Unser heutiges Foto zeigt den Osnabrücker Domhof in alten Zeiten. Das links im Bild zu sehende Eckhaus, das zuletzt besetzte Haus Schöningh″, wurde 1975 nach massiven Protesten abgerissen. Erinnern Sie sich daran? Wie hat sich der Domhof im Laufe der Jahre verändert?
Autor:
cbi


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