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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Am Goldbach war fast jedes Haus betroffen
Zwischenüberschrift:
In Hagen liefen in der Nacht zum Freitag rund 250 Keller voll
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
we Hagen. " Ab zwei Uhr nachts rauschte bei uns eine Alarmmeldung nach der anderen rein. Besonders im Bereich Dallmöllers Mühle war die Lage katastrophal. Da stand das Wasser mehr als einen Meter hoch", schildert Hagens Gemeindebrandmeister Horst Igelbrink die dramatische Situation in den frühen Morgenstunden.
Rund 150 Einsätze verzeichneten die beiden Ortsfeuerwehren, von denen gut zwei Drittel auf die Niedermark entfielen. Der Erste Gemeinderat und Kämmerer Peter Gausmann, der den sich im Urlaub befindlichen Bürgermeister Dieter Eickholt vertritt: " Entlang dem Goldbach war so gut wie jedes Haus betroffen." Er schätzt, dass in der Gemeinde insgesamt rund 250 Keller vollgelaufen sind.
Besonders schlimm war die Situation im Bereich Bergstraße, wo das Haus von Ratsmitglied Klaus Herkenhoff auf einem Eckgrundstück zum Goldbach steht. " Wir hatten zwar versucht, mit Sandsäcken ein Eindringen des Wassers zu verhindern, aber gegen 1.30 Uhr ging gar nichts mehr." Mit einem Riesenknall platzten die Kellerfenster, und innerhalb kürzester Zeit war auch das Erdgeschoss betroffen. Dabei hatten die Anwohner in dem Bereich noch am Vortag den Mühlenteich leerlaufen lassen, um einen zusätzlichen Staupuffer zu haben. Herkenhoff: " Doch dann war die Wirkung des Rückhaltebeckens verpufft."
Auch Peter Gausmann war noch in der Nacht an der als " neuralgischer Punkt" geltenden Stelle, um sich selbst ein Bild zu machen. Seine Einschätzung: " Das war ein reißender Strom. Wir können letztlich froh sein, dass bei der Überschwemmung niemand zu Schaden gekommen ist. Gegen so ein Ereignis gibt es keinen 100-prozentigen Schutz."

Autor:
we


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