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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schöner studieren am Westerberg
Zwischenüberschrift:
Zwei neue Gebäude für 52 Millionen Euro
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
mlb Osnabrück. Gestern gaben Universität und Fachhochschule die Ergebnisse von zwei Architektenwettbewerben bekannt. Gesucht waren Entwürfe für ein Hörsaalgebäude und eine Bibliothek auf dem Campus am Westerberg. Das Besondere daran: Die Gebäude werden gemeinsam von den Osnabrücker Hochschulen genutzt. 52 Millionen Euro hat das Land Niedersachsen für den Bau eingeplant.
Mit dem Hörsaalgebäude und der Bibliothek soll der Hochschulcampus auf dem Westerberg ein neues, prägnantes Gesicht erhalten. " Die Hochschulen haben bislang keine starke Präsenz zur Stadt hin", meint Stadtbaurat Wolfgang Griesert. Das sollen die neuen Gebäude ändern, die auf dem Gelände der ehemaligen Woolwich-Barracks zwischen Barbarastraße und Sedanstraße errichtet werden.
Als Erschließungsachse für den Campus dient die Barbarastraße. Hier wird auch die neue Mensa für beide Hochschulen entstehen, für die das Land im Juni die Mittel bewilligt hatte. Der Platz davor dient als Campus-Entree.
Zur Sedanstraße hin ist die Bibliothek eingeplant. Der Entwurf des Architektenbüros Reimar Herbst aus Berlin hat sich hier gegen 140 Bewerber durchgesetzt. Die Mitarbeiter entwickelten einen lang gestreckten Bau, der durch " Körper, Raum und Transparenz" geprägt sei, wie der Architekt erläutert. Seit zehn Jahren führt er das Büro, das sich auf öffentliche Gebäude spezialisiert hat.
Die äußere Schale wird aus hellem Ziegel errichtet, wie er auf dem Gelände bereits verbaut ist. Dieser verleihe der Fassade durch unterschiedliche Schattierungen Lebendigkeit. Im Inneren liegen zwei Gartenhöfe mit Leseterrassen, auf denen Studenten und Mitarbeiter mit Blick aufs Grün arbeiten können. Ein großzügiger Eingangsbereich unterstützt die Orientierung im Gebäude, das auf drei Etagen die Hauptbibliothek der FH und eine Bereichsbibliothek der Universität beherbergt. Kostenpunkt: 30 Millionen Euro.
" Die Briten sind gegangen, aber einer ist dazugekommen", freut sich Joel Harris bei der Vorstellung des Entwurfs für das Hörsaalgebäude. Das Büro Harris + Kurrle Architekten aus Stuttgart hatte sich bei der Jury gegen 70 Mitbewerber durchgesetzt. Auch dieses Büro plant seit zehn Jahren überwiegend öffentliche Gebäude.
Durch schmale, hohe Fenster und die Aufnahme von Fassadenelementen im Inneren des Gebäudes aus weiß pigmentiertem Sichtbeton soll ein fließender Übergang von außen und innen entstehen. Der Haupteingang ist in Richtung Bibliothek und auf einen Platz ausgerichtet, an dem noch zwei weitere Gebäude entstehen sollen. Wegen des umgebenden Campus soll der Hörsaaltrakt jedoch von allen Richtungen aus erschließbar sein. Für den Bau sind 22 Millionen Euro eingeplant.
" Es sind alles Mittel des Steuerzahlers, die über das Land an uns kommen", erläutert FH-Präsident Prof. Erhard Mielenhausen die Finanzierung. Der Baubeginn hänge von der Mittelzuweisung durch das Land ab. Noch stehen die Gebäude der ehemaligen Kaserne, die zum Teil von den Hochschulen zwischengenutzt werden.
Die 24 Entwürfe der Endauswahl für die Bibliothek sind bis zum 7. September montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr im Uni-Gebäude, Kolpingstr. 7, zu sehen. Die 23 Entwürfe für das Hörsaalgebäude werden bis zum 5. September täglich von 12 bis 20 Uhr in der Aula der Fachhochschule, Albrechtstr. 30, ausgestellt.

Autor:
mlb


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