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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Herrenloses Becken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Über das Thema Sperrmüll ist in den vergangenen Monaten viel diskutiert worden. Seit in Osnabrück aus der Mode gekommene Sofas, morsche Schränke und durchgelegene Matratzen nicht mehr kostenlos abgeholt werden, türmt sich der Sperrmüll in so manchem Keller zu einer Höhe auf, die ein durchschnittliches Vorgebirge stolz machen würde. Und leider gibt es wie so oft Zeitgenossen, die ihre Alltagsprobleme durch eine schulterzuckende Nach-mir-die-Sintflut-Haltung lösen. Von so einem Fall wusste nun eine Familie vom Schölerberg zu berichten: Vor einigen Wochen sei vor ihrem Haus eine Baumulde abgestellt worden, da der Vermieter Renovierungsarbeiten durchführen ließ. Die Mulde füllte sich mit Bauschutt. Und plötzlich lag obenauf ein großes, angeschlagenes, altes Waschbecken. Irgendwann wurde die Mulde abgeholt - doch das Becken ließen die Arbeiter auf dem Gehsteig liegen. Doch anstatt es nun wieder an sich zu nehmen, fühlte sich der unbekannte Entsorger offenbar nicht mehr zuständig. " Seit vier Wochen wandert das Waschbecken nun auf unserem Gehsteig hin und her", beklagen sich Tills Leser, " seit Neuestem fühlt sich sogar jemand berufen, es uns zur Geisterstunde in den Vorgarten oder direkt vor die Haustür zu stellen." Till kann die Verärgerung gut verstehen: Irgendjemand will ein überflüssiges Teil loswerden und drückt es einfach anderen aufs Auge. Die werden dann von noch anderen verantwortlich gemacht und kommen am Ende vermutlich nicht umhin, den Schrott auf eigene Kosten zu entsorgen. Ein solches Verhalten findet Till unmöglich. Die Entscheidung der Kommunalpolitiker, den Sperrmüll seit dem Jahreswechsel nicht mehr kostenlos abholen zu lassen, mag man ja für falsch halten - doch die eigenen Nachbarn können nun wirklich nichts dafür! Bismorgen
E-Mail: till@ neue-oz.de
Autor:
Till


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