User Online: 1 | Timeout: 05:50Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Verkehrssünder auf zwei Rädern
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
"[. . .] Herr Beck spricht mir aus der Seele. Besonders viele Rad fahrende Verkehrssünder treiben ihr Unwesen in dem Karree Arndtplatz/ Heinrichstraße/ Schnatgang/ Arndtstraße. Besonders im Schnatgang wird wegen des Kopfsteinpflasters generell auf dem Bürgersteig gefahren. Weist man einen Radfahrer auf den Verkehrsverstoß hin, hagelt es Unverschämtheiten, bis hin zu ' Halt die Schnauze, blöde Kuh'. Vor Kurzem wies mich ein Radfahrer auf dem Arndtplatz zurecht: Fußgänger dürften bestimmte Bereiche des Arndtplatzes gar nicht nutzen, die rosa Pflasterung sei ausschließlich Radfahrern vorbehalten. Da müssten Fußgänger schon fliegen können, um ihre Ziele zu erreichen.
Auch zwischen dem Arndtplatz und dem Wall geht es auf dem Gehweg chaotisch zu. Wegen der Menge an Masten (Laternenpfähle, Hinweisschilder) ist es für zwei Personen nicht möglich, nebeneinander zu gehen. Dazu kommen Slalom fahrende Radler, die in beiden Richtungen den Bürgersteig nutzen, obwohl dort ein Radweg vorhanden ist. Man wird sogar von hinten angeklingelt [. . .] und muss sich an eine Hauswand zu drücken, wenn man nicht angefahren werden will.
Woher diese Rowdys ihre Sicherheit nehmen, nicht erwischt zu werden? Sie sind nicht zu identifizieren! Gäbe es an Fahrrädern Nummernschilder, lebten Fußgänger garantiert weniger gefährlich."
Elke Osman
Osnabrück
Rechtsfreier Raum
" Man soll ja nicht ' Alle über einen Kamm scheren', aber nach meinen mehrjährigen persönlichen Eindrücken als ein selbst mehrmals täglich und zu allen Tag- und auch Nachtzeiten das Fahrrad nutzender Mitbürger scheinen sich sehr viele Fahrradfahrer in einem total rechtsfreien Raum zu bewegen: Das wie selbstverständliche Befahren von hoch frequentierten Fußgängerwegen scheint generell Standard zu sein, das gleichzeitige Telefonieren [. . .] und/ oder das ständige MP3-Gedudel in den Ohren sowieso.Über das Fahren bei Dunkelheit ohne Licht wird anscheinend überhaupt nicht mehr nachgedacht, sich beim Abbiegen vorher zu vergewissern, ob ohne Unfallrisiko hinsichtlich anderer Verkehrsteilnehmer die Fahrtrichtung (unvermittelt) geändert werden kann, scheint schlichtweg vergessen zu werden [. . .] und vieles mehr. Dass ? Rot? bei Ampelanlagen meist ignoriert [. . .] wird [. . .]] - an diesen Anblick habe ich mich (fast) schon gewöhnt . . . [. . .]
Apropos Fahrradlicht: Ich gehöre noch zu einer Generation, die als Jugendliche [. . .] richtiggehend ' Schiss' hatte - wegen der [. . .] Polizei -, ohne funktionierende Fahrradbeleuchtung am Straßenverkehr teilzunehmen, geschweige denn bei Dunkelheit. Und da herrschte längst noch nicht so ein Verkehrsaufkommen wie heutzutage . . ."
Michael Hotop
Osnabrück
Autor:
Elke Osman, Michael Hotop


Anfang der Liste Ende der Liste