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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Wiege des SV Rasensport
Zwischenüberschrift:
Die Sportanlage Koksche Straße war die erste des Vereins
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rei Osnabrück. Die Sportanlage Koksche Straße ist das Zuhause des SV Rasensport.
Versteckt zwischen Wohnhäusern und Schienen liegt die Sportanlage. Westlich (im Bild oberhalb) verläuft die Parkstraße. Rechts ist die Koksche Straße zu sehen, die die Parkstraße kreuzt. Südlich des Platzes rauschen Züge Richtung Münster vorbei.
Die heute städtische Sportanlage wird auf der Internetseite des SV Rasensport als die " Wiege" des Vereins bezeichnet. 1929 konnte der erst vier Jahre alte DJK Rasensport mit der Anlage seinen ersten Sportplatz mit Aschenbahn einweihen. Heute gibt es keine Laufbahn mehr an der Kokschen Straße. Vielmehr gehören ein großer Rasenplatz, eine Tenne mit Flutlichtanlage und ein kleinerer Rasenplatz für das Fußballtraining und als Gymnastikfläche dazu.
Auf dem Platz in der Wüste erlebte der DJK Rasensport seine ersten Erfolge. 1931 gewann Theo Menkhaus an der Kokschen Straße den ersten Platz bei den Niedersachsenmeisterschaften im Hochsprung. Zwei Jahre später gehörten 340 Mitglieder zu dem Verein, der damit der größte in der " Deutschen Jugendkraft" (DJK) war. Der Verband war 1920 für Leibesübungen in katholischen Vereinen gegründet worden.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde auch dem Osnabrücker DJK-Verein jede sportliche Betätigung untersagt. Pfingsten 1934 vertrieb die Gestapo Fußballer vom Platz an der Kokschen Straße. Am 30. Juni wurde der damalige Vorsitzende Bernhard Avermann verhaftet. Durch das Eingreifen der bischöflichen Behörde wurde er aber wieder freigelassen.
Um weiter sportlich aktiv bleiben zu können, schlossen sich die DJK-Vereine Rasensport, Saxonia und Niedersachsen 1934 als SV Rasensport zusammen. Ein weiteres Mal musste sich der Verein nach dem Krieg wegen der Bestimmungen der Militärregierung umbenennen. Bis 1948 hieß er SV Grün-Weiß. Dann nahm er wieder seinen alten Namen SV Rasensport DJK von 1925 an.
1955 weihte der SV Rasensport sein Vereinsheim ein. Vor dem gelben Haus mit Spitzgiebel und rotem Ziegeldach rechts neben dem Platz ist, aus der Luft betrachtet, ein roter Sonnenschirm zu sehen.
Auch heute ist die Sportanlage an der Kokschen Straße der Hauptplatz des Vereins. Seit 1994 gehören ihm aber auch die Sporthalle und der Sportplatz der ehemaligen General-Martini-Kaserne am Kalkhügel. Die Fläche wird hauptsächlich für das Training genutzt. Punktspiele im Fußball finden meistens an der Kokschen Straße statt. Platzprobleme hat der SV Rasensport allerdings immer noch. Der Verein - eine der wichtigsten Kaderschmieden für den VfL-Nachwuchs - hat einen so großen Zulauf, dass er eigentlich die Möglichkeit bräuchte, auf andere Plätze ausweichen zu können.
Auch dieses Motiv der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der Neuen OZ in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 Zentimeter kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 Zentimeter 26, 50 Euro.

Autor:
rei


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