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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Stadtwerke wollen weitere Windräder
Zwischenüberschrift:
Piesberger Riesen jetzt in Betrieb
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rll Osnabrück. Jetzt ist das letzte Schräubchen justiert und der letzte Belastungstest absolviert. Die drei Riesen auf dem Piesberg wurden am Freitag mit einem symbolischen Knopfdruck ihrer Bestimmung übergeben. Ab jetzt sollen sie jährlich 10 400 Tonnen CO2 einsparen. Und die Stadtwerke planen schon weitere Investitionen in die Windenergie.
10 Millionen Euro hat der Bau der drei Windturbinen auf dem Piesberg gekostet, eingeschlossen ist die Demontage der drei kleineren Vorgängeranlagen. Für die Stadtwerke war das die bislang größte Investition in die erneuerbaren Energien. Bei der Eröffnungsfeier kündigte der Vorstandsvorsitzende Manfred Hülsmann gestern den Bau weiterer Windturbinen an - allerdings außerhalb von Osnabrück. Er nannte das Ziel, den CO2-Ausstoß von 1990 bis 2050 um 80 Prozent zu senken.
Stefan Birkner, Staatssekretär aus dem niedersächsischen Umweltministerium, bezeichnete die im ostfriesischen Aurich gebauten Windgeneratoren der Firma Enercon als " Spitzenprodukt made in Niedersachsen". Die Windenergie trage nicht nur zum Klimaschutz bei, sie sorge auch für Beschäftigung und Wertschöpfung in strukturschwachen Regionen.
Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig sprach von einer " positiven Welle", die über ganz Deutschland rolle. 12 000 der getriebelosen Anlagen seien inzwischen errichtet worden. Auf dem Piesberg verspreche die dritte Generation der Windturbine mindestens eine Vervierfachung der Stromausbeute. Bei den Zielen zur CO2-Reduzierung warnte der Windkraft-Manager vor falscher Zurückhaltung: " Aus unserer Sicht dürfte es auch etwas mehr sein!"
Für die Stadt Osnabrück rief Bürgermeister Burkhard Jasper in Erinnerung, dass es auch Vorbehalte gegen die neuen Windrotoren auf dem Piesberg gibt, weil Anwohner Schattenwurf und Geräuschbelastungen fürchten. Trotz der Betriebseinschränkungen, die aus diesem Grund vereinbart wurden, halte die Stadt an ihrem Ziel fest, den Klimaschutz voranzutreiben. " Diese Windkraftanlagen", so Jasper, " bringen uns einen gewaltigen Schritt voran." Die Riesen auf dem Piesberg seien zu einem neuen Wahrzeichen der Stadt geworden.

Autor:
rll


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