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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
„Fußgänger können sich nur noch durch Schweben retten″
Zwischenüberschrift:
Über rücksichtslose Radfahrer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Fußgänger kommen unter die (Fahr-) Räder! Gnade uns Gott, wenn die oben zitierte Vision des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Realität wird: Wir Fußgänger können uns nur noch durch Schweben in Höhenlage vor den Radlrowdys retten! Seit Jahrzehnten bin ich selbst überzeugter Radfahrer.
Was ich seit Jahren aber in Osnabrück mit dieser Spezies Verkehrsteilnehmer immer häufiger und massiver erlebe, ist empörend! Immer dreister und selbstgerechter missbrauchen Radfahrer beiderlei Geschlechts und fast jeden Alters Fußgängerwege: Bürgersteige, Ampelübergänge, Fußgängerpassagen und - zonen. Immer häufiger fahren sie auch, zum Beispiel in der Dielingerstraße gegenüber der Pizzeria ? Bella Vista? - aber mitnichten nur da -, auf der falschen Fahrbahn gegen die Fahrtrichtung - unfallverachtend.
Weise ich sie auf ihr völlig verkehrswidriges Verhalten hin und darauf, dass sie immer selbstverständlicher vernünftige, sinnvolle Verkehrsregeln brechen, fange ich mir inzwischen freche, zum Teil drohende Reaktionen ein.
Mehrfach bin ich nur durch Glück und Beweglichkeit dem Unheil entgangen, angefahren zu werden - zum Beispiel auch als nichts Böses ahnender, sitzender Kunde der Eisdiele ? San Remo?. Dort benutzen die Radfahrer fast nur noch die Bürgersteige beiderseits der Dielingerstraße.
Dasselbe gilt für die sehr enge Fußgängerpassage zwischen ? Licht und Raum? und ? Alter Posthalterei?. Auch dort, wo sehr bequeme, ebene, sehr gut befahrbare Radwege eingerichtet sind (beispielsweise zwischen Jahn- und Rehmstraße), fährt die Mehrzahl der Radler/- innen auf den Gehwegen. All das ist nichts anderes als ein Skandal.
Ein ebensolcher, wenn nicht noch schlimmerer Skandal ist das Verhalten der Stadt: Sie lässt diese die Verkehrsregeln rücksichtslos brechenden Radfahrer/- innen gewähren, startet höchstens mal eine völlig wirkungslose, ruckzuck verpuffende Alibiaktion als Feigenblatt. [. . .]″
Dieter Beck
Osnabrück
Autor:
Dieter Beck


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