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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Englisches Flair in Schinkel
Zwischenüberschrift:
Im Stadion an der Bremer Brücke hat der VfL sein Zuhause
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rei Osnabrück. Dieser Anblick lässt die Herzen Osnabrücker Fußballfans höherschlagen: Die Osnatel-Arena ist aus der Luft betrachtet unverkennbar.
In diesem Stadion haben die Fans das Auf und Ab ihres Vereins für Leibesübungen von 1899 e. V. - neuerdings wieder Zweitligist - miterlebt. Besonders die lila-weiße Nordtribüne sticht ins Auge. Sie ist noch jung: Erst vor zwei Jahren ließ der VfL sie neu bauen. Das nicht unbedingt zur Freude der Nordkurvengänger, die gern ihre unüberdachten Stehplätze behalten hätten. Auf der neuen Tribüne gibt es 3100 Sitz- und 1200 Stehplätze. Das Dach überragt mit 8, 90 Metern alle anderen Dächer. Nach Westen hin ist aber abrupt Schluss, weil dort ein Privatgrundstück beginnt.
Bei dem Umbau ließ der VfL unter anderem auch 450 Rollen Rasen verlegen und eine Rasenheizung installieren. Insgesamt fasst die Osnatel-Arena nun 16 250 statt wie vorher 18 419 Zuschauer. Dafür hat sich die Zahl der Sitzplätze auf 5700 erhöht. Das bringt mehr Einnahmen.
Zur Zeit des Umbaus wurde die Arena 75 Jahre alt. Im Mai 1933 hatte der SC Rapid dort einen Fußballplatz eingeweiht. Der Verein hatte sich 1925 vom VfL abgespalten und übernahm 1931 von den Klöcknerwerken das Grundstück im Schinkel. Nachdem die Nationalsozialisten den SC Rapid zur Fusion mit dem VfL gezwungen hatten, spielte der Verein an der Bremer Brücke. Im Gegenzug übernahm er die Rapid-Farben Lila-Weiß.
Nur ein Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg fand an der Bremer Brücke wieder das erste Fußballspiel statt. Die Fußballbegeisterung in den Nachkriegsjahren war groß. 20 000 Zuschauer sahen 1947 das Spiel gegen den FC Schalke 04. 1952 wurde das Stadion im großen Stil umgebaut: Vor der Endrunde um die deutsche Meisterschaft baute der Verein es aus, sodass offiziell 35 000 Zuschauer hineinpassten. Als die Stadt das Stadion von 1974 bis 1980 übernahm, entstanden neue Stehränge, wurde eine Flutlichtanlage installiert, die Haupttribüne bekam ein Dach. 1982 ließ der damalige VfL-Präsident Hartwig Piepenbrock das Stadion weiter ausbauen. 1995 übernahm der Verein die Arena und benannte sie zeitweise in Piepenbrockstadion an der Bremer Brücke um. Seit 2004 heißt das Stadion Osnatel-Arena. Für die Fans wird das Stadion aber wohl immer die Bremer Brücke bleiben.
Auch dieses Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der " Neuen Osnabrücker Zeitung" in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 Zentimeter kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 Zentimeter 26, 50 Euro.

Autor:
rei


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