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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Krach gegen Kernkraft
Zwischenüberschrift:
Anti-Atomkraft-Aktion vor leerer CDU-Geschäftsstelle
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
df Osnabrück. Eigentlich wollten die gut 40 Demonstranten gestern den CDU-Bundestagsabgeordneten Mathias Middelberg mit Rasseln, Trommeln und Trompeten dazu auffordern, sich gegen die Atomkraftpläne der Regierung zu stellen. Dieser Plan ging nicht ganz auf: Die CDU-Büros an der Rolandsmauer waren nämlich nicht besetzt.
Bereits im Vorfeld hatte Eberhard Heise von der Osnabrücker Klimaallianz bei den Christdemokraten angerufen. Die enttäuschende Antwort: Die Büroräume werden während der Demonstration aufgrund eines auswärtigen Termins leer sein. " Wir gehen einmal nicht davon aus, dass das mit unserer Aktion zu tun hat", gab sich Heise optimistisch. Er hatte den Osnabrücker Ableger einer bundesweiten Protestaktion auf die Beine gestellt. Landauf, landab hatten sich Atomkraftgegner in insgesamt rund 50 Städten vor den Wahlkampfbüros von Bundestagsabgeordneten versammelt.
Und so ließen sich die gut 40 Teilnehmer auch in Osnabrück nicht davon abhalten, kräftig auf die Pauke zu schlagen - auch wenn dies lediglich die Anwohner an die Fenster lockte, die das Treiben vor ihrer Haustür skeptisch beäugten.
" Dr. Mathias Middelberg, schalten Sie die Atomkraft ab", hatten die Demonstranten auf ihren Plakaten stehen. Organisator Heise verlas die zentralen Forderungen der Demonstranten, die auf der bundesweiten Aktion " Atomkraft abschalten" fußten. Über das Internet sollen nach Veranstalterangaben bereits über 150 000 Bürger mit ihrer Unterschrift die Unterstützung folgender Kernziele signalisiert haben: Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke und der sofortige Ausstieg aus der Kernkraft.
Brief hinterlassen
Eberhard Heise verlas die Ziele und Gefahren der Atomkraft, begleitet von Sprechchören der Demonstranten. Aus bekannten Gründen konnten die Forderungen nicht persönlich an Middelberg übergeben werden. Daher begnügten sich die Atomkraftgegner damit, einen Brief im CDU-Postkasten zu hinterlassen. " Mit der Bitte um Antwort", so Heise.

Autor:
df


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