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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Preise für Bauland leicht gestiegen
Zwischenüberschrift:
Neuer Grundstücksmarktbericht liegt vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
kri Osnabrück. Die Wirtschaftskrise hat den Grundstücksmarkt in Osnabrück nicht so stark getroffen wie noch vor einem Jahr befürchtet. " Der Einbruch ist an uns vorbeigegangen", berichtet René Käker von der Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL). Die Preise für Bauland seien in Stadt und Landkreis sogar leicht gestiegen.
Auch die Britenwohnungen hätten keinen Preisverfall bewirkt, sondern zur Belebung beigetragen. Aus dem Grundstücksmarktbericht für das Jahr 2009 der GLL geht ebenfalls hervor, dass in Stadt und Landkreis insgesamt 4100 Verträge mit einem Volumen von rund 560 Millionen Euro abgeschlossen wurden - dies ergibt ein Plus von sechs Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr. Der Flächenumsatz ist insgesamt allerdings um 31 Prozent gesunken, was mit den großen Schwankungen im Bereich der landwirtschaftlichen Flächen begründet wird.

Bauland im Landkreis: Im Gegensatz zu den Vorjahren ist der Preis um 13 Prozent angestiegen. Während 2008 der durchschnittliche Kaufpreis pro Quadratmeter noch bei 80 Euro lag, sind es jetzt 90 Euro. Am günstigsten sind Bauplätze in Neubaugebieten in den Gemeinden des Nordkreises. Dort reicht die Spanne der Baulandwerte von 30 bis 40 Euro pro Quadratmeter in Voltlage bis 55 bis 80 Euro pro Quadratmeter in Bippen. Beliebt ist immer noch das Gebiet rund um Osnabrück, zum Beispiel Belm, Hasbergen und Wallenhorst sowie Bad Iburg im Südkreis (bis zu 190 Euro pro Quadratmeter). Es wurden rund 270 bebaubare Wohngrundstücke veräußert und 118 Bauplätze in neueren Baugebieten gehandelt. Schwerpunkte lagen im Umsatz in den Städten Georgsmarienhütte, Bramsche und Quakenbrück sowie den Gemeinden Bissendorf, Hagen, Belm, Hasbergen und Neuenkirchen.
Bauland in der Stadt: Hier gibt es bei der Preisentwicklung ebenfalls einen Anstieg von 13 Prozent, von durchschnittlich 150 auf 170 Euro pro Quadratmeter. Die teuersten Wohngegenden sind nach wie vor die Stadtteile Westerberg, Weststadt und die Wüste. Am günstigsten sind Pye, Schinkel und Widukindland. Dabei variieren die Quadratmeterpreise von 125 bis 400 Euro. Es wurden 77 bebaubare Wohnungsgrundstücke verkauft - 42 Bauplätze in neuen Gebieten wechselten ihren Eigentümer.

Einfamilienhäuser: Der mittlere Kaufpreis für ein Einfamilienhaus liegt im Landkreis unverändert bei 151 000 Euro. In der Stadt Osnabrück ist er leicht auf 229 000 Euro gestiegen (Vorjahr: 223 000 Euro). Reihenhäuser und Doppelhaushälften sind hingegen etwas günstiger geworden. Im Landkreis beträgt der durchschnittliche Kaufpreis 129 000 Euro - in der Stadt Osnabrück 160 000 Euro.

Eigentumswohnungen: Die Anzahl der gehandelten Eigentumswohnungen ist in der Stadt auf rund 500 angestiegen, während der Wert im Landkreis mit rund 350 Kauffällen konstant geblieben ist. Die Preise für Wohnungseigentum liegen in Stadt und Landkreis auf dem Niveau des Vorjahres. Eine durchschnittliche Eigentumswohnung mit 75 Quadratmetern kostet in der Stadt 80 000 Euro und im Landkreis (70 Quadratmeter) 65 000 Euro.

Landwirtschaftliche Flächen: Hier sind die Kaufpreise im gesamten Landkreis angestiegen. Die Flächen kosteten durchschnittlich 2, 3 bis 3, 2 Euro pro Quadratmeter für Acker und 1, 30 bis 2, 10 Euro für Grünland. Die Preise für Waldflächen sind weiterhin von 1, 10 Euro auf 1, 13 Euro gestiegen.

Weitere Infos: Der Grundstücksmarktbericht kann bei der GLL Osnabrück, Mercatorstraße 6, entweder für 50 Euro erworben oder vor Ort kostenlos eingesehen werden. Internet: www.gag.niedersachsen.de ». Telefonische Hilfe unter 05 41/ 503-180.

Autor:
kri


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