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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Straßenfußballer waren die Ersten
Zwischenüberschrift:
Die Sportanlage Klushügel gibt es seit 1886
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
rei Osnabrück. Schon im vorletzten Jahrhundert ließ die Stadt am Klushügel einen Turnplatz anlegen. Heute spielt dort unter anderem eine VfL-Mannschaft.
Angefangen hat alles mit Straßenfußball. 1886 kaufte die Stadt das Areal, auf dem heute die Sportanlage Klushügel liegt, vom Königlichen Domänenfiskus. Die Ersten, die auf dem noch steinigen Untergrund spielten, waren damals Fußballer. Im selben Jahr baute die Stadt die Fläche zu einem Turnplatz aus. Zwei Jahre später kam ein Geräteschuppen dazu, 1905 eine Spielhalle. 1913 wurde der Sportplatz ein weiteres Mal vergrößert.
Als eher unrühmlicher Tag ging der 24. Juli 1931 in die Geschichte des Klushügels ein. An dem Datum war Adolf Hitler Hauptredner bei einer Großkundgebung vor 25 000 Menschen.
Anlage wurde Müllkippe
1949 richtete das Tiefbauamt auf der Fläche der Sportanlage zunächst eine Müllkippe ein. Der Platz war im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört worden. Doch schon 1951 wurde auf einer neuen Anlage am Klushügel wieder Sport getrieben, zunächst nur auf einem 100 mal 70 Meter großen Spielfeld sowie einer Weitsprung- und Kugelstoßanlage. Sieben Jahre später kamen zwei weitere Spielfelder hinzu.
Heute gehören neben den zwei Großspielfeldern und dem Kleinspielfeld eine Rundlaufbahn und ein Beachvolleyballfeld dazu. Regelmäßig tragen die zweite Mannschaft des VfL Osnabrück und der SV Kosova am Klushügel ihre Spiele aus. 3000 Zuschauer passen in das Stadion. Die VfL-Mannschaft nutzt aber auch die Sportanlage Illoshöhe. Auf der städtischen Sportanlage Klushügel trainieren außerdem Jugendmannschaften.
Oberhalb der Sportanlage im Stadtteil Gartlage sind auf dem Bild Zuggleise zu sehen. Ganz unten ist ein Abschnitt der Bohmter Straße zu erkennen, von dem in der Bildmitte die Humboldstraße abzweigt. Dort hatte es im Oktober letzten Jahres große Aufregung gegeben, als im Garten eines Anwohners eine Fünfzentnerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde. 12 000 Menschen mussten daraufhin kurzfristig evakuiert werden. Sogar der Hauptbahnhof wurde gesperrt. Die Fliegerbombe musste schließlich vor Ort gesprengt werden. Größere Schäden gab es dabei nicht. Aus der Luft betrachtet, sieht am Klushügel jedenfalls alles wieder gut aus.
Auch dieses Motiv aus der Serie " Osnabrück aus der Luft betrachtet" ist in den Geschäftsstellen der " Neuen Osnabrücker Zeitung" in der Großen Straße und am Breiten Gang erhältlich. Eine Aufnahme in der Größe 20 x 30 Zentimeter kostet 14 Euro, ein Abzug im Format 40 x 60 Zentimeter 26, 50 Euro.

Autor:
rei


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