User Online: 1 | Timeout: 00:28Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Das Skelett der Schellenbergbrücke wächst
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Verschalung für die neue Schellenbergbrücke ist fertig. Sie besteht aus einer Holzform, in die bald der Beton für das 130 Meter lange Bauwerk fließen wird. Das verwendete Holz entspricht ungefähr 100 ausgewachsenen Bäumen. Oberbürgermeister Boris Pistorius schlug gestern einen der letzten der rund 300 000 Nägel in ein Brett. Derzeit wächst nach und nach auch das 150 Tonnen schwere Stahlskelett heran, das Mitte August von 1320 Kubikmeter Beton umflossen werden soll - innerhalb von 20 Stunden in einem Guss von der Mitte der Brücke nach außen und einem Betonmischer-Konvoi von beiden Seiten. Vor gut einem Jahr stand hier noch die alte Schellenbergbrücke, die dem Schwerverkehr nicht mehr gewachsen war. Der Abbruch zwischen den Schienen war Millimeterarbeit, ebenso der Bau der neuen Säulen. Bauleiter Lutz Vorreyer hatte ein Jahr lang kaum ein freies Wochenende. Denn das war bisher die Hauptarbeitszeit für die Brückenbauer der Firmen Hofschroer und Dieckmann. Sonntagabends mussten die Schienen jeweils wieder besenrein für den Zugverkehr sein. Riesenkräne - einer von ihnen war der größte Europas - wurden freitags aufgestellt und sonntags abgebaut. Da kam es oft auf Minuten an und auf Improvisationskunst bei Pannen. Und dann kam auch noch der lange, kalte Winter. Planer Heiko Tilebein sprach von Bedingungen wie in Sibirien″. Dennoch ging die Arbeit viel schneller voran als gedacht. Statt wie geplant im November 2011 soll die Schellenbergbrücke bereits im Mai fertig sein. Das heißt, dass auch die Zeit der Umwege zwischen Fledder und Schinkel schon vorzeitig beendet sein wird. Die Kosten für das gesamte Projekt sind mit 9, 5 Millionen Euro veranschlagt. Davon wird die Deutsche Bahn zwei Drittel, die Stadt ein Drittel zahlen. Oberbürgermeister Boris Pistorius zeigte sich gestern beeindruckt von der planerischen und logistischen Meisterleistung″. jweb/ Foto: Klaus Lindemann
Autor:
jweb


Anfang der Liste Ende der Liste