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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Viel Technik für sauberes Wasser und saubere Luft
Zwischenüberschrift:
Ferienkinder schauen hinter die Kulissen des Nettebads
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
tw Osnabrück. Die meisten der 15 Kinder, die mit dem Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße hinter die Kulissen des Nettebads schauten, glauben, dass das Haster Schwimmbad das Beste von Osnabrück ist. Besonders die Rutsche und das Strömungsbecken finden sie toll. Gestern konnten sie ihr Lieblingsbad mal von einer völlig anderen Seite betrachten.
Eric Stühlmeyer, der sonst für die Elektro-Technik im Nettebad zuständig ist, führte die Mädchen und Jungen durch das Innere des Bades. Zunächst kletterten die Kinder nach oben unter das Dach in die Lüftungszentrale. Dort bekommt das Hallenbad frische Luft. Zweimal pro Stunde wird die Luft ausgetauscht, erzählte Stühlmeyer, rund 162 000 Kubikmeter. Von oben wird die verbrauchte Luft abgesaugt, von unten frische Luft ins Bad hineingeblasen. Diese kommt von draußen und wird durch einen Filter gereinigt. " Die Lufttemperatur ist immer zwei Grad höher als die Wassertemperatur", sagte Stühlmeyer. Das ist auch im Winter so, wenn es draußen kalt ist. Durch die Wärmerückgewinnung wird der warmen Luft von drinnen die Wärme entzogen und die kalte Luft von draußen erwärmt. " So sparen wir Energie, weil wir die Luft nicht extra erwärmen müssen", erklärte Stühlmeyer den Kindern.
Vom Dach des Nettebads ging es dann in den Keller, wo es nach Chlor roch. Das Gas allein riecht aber nicht, sagte Stühlmeyer. " Wenn jemand im Wasser pupst, bindet sich das Chlor im Wasser mit Keimen oder Bakterien. Dann entsteht dieser typische Geruch", erklärte Stühlmeyer den kichernden Kindern.
Die Anlagen, die nötig sind, um das Wasser des Nettebades zu säubern, befinden sich unter dem Freizeitbad und in dem ehemaligen Sprungbecken, wo früher der Zehn-Meter-Turm stand. Dort wird das dreckige Wasser durch Filter gesäubert und mit Flockungsmitteln angereichert, die Schmutz aus dem Wasser ziehen. " Wenn alle Pumpen auf Vollgas stehen, werden über zwei Millionen Liter Wasser pro Stunde aus den Becken gezogen, gesäubert und wieder zurück in die Schwimmbecken gepumpt", erläuterte Stühlmeyer den staunenden Kindern. Frisches Wasser kommt aus einem Brunnen am Ende des Parkplatzes..
Zum Schluss der Führung erblickten die Kinder ihre Lieblinge von unten: die Rutsche und das Strömungsbecken. Sie sahen die schwarzen Rohre, die Wasser und Luft in das Becken pumpen, um die Strömung zu erzeugen und das Ende der Rutsche, die in das Landebecken mündet.

Autor:
tw


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