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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Aktivitäten unter Tage
Zwischenüberschrift:
Im Unterirdischen Zoo kann man jetzt Maulwürfen zugucken
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. In der Natur bekommt man Maulwürfe selten zu Gesicht. Nur die zahlreichen Erdhügel, die so manchen Gärtner zur Verzweiflung treiben, verraten ihre Anwesenheit. Es liegt vermutlich an seiner versteckten Lebensweise, dass der Maulwurf zu den am wenigsten erforschten europäischen Säugetieren gehört.
Die Tiere sind sehr stressempfindlich, und es ist deshalb kaum möglich, sie außerhalb ihres natürlichen Lebensraumes zu halten.
Aber genau das ist jetzt dem Zoo Osnabrück gelungen: Seit vier Wochen werden im Unterirdischen Zoo einige Exemplare des Europäischen Maulwurfes gehalten. Damit ist der Zoo Osnabrück die einzige zoologische Einrichtung, die Maulwürfe hält und den Zoobesuchern unter der Erde präsentiert.
Das Haltungssystem haben die Zoomitarbeiter gemeinsam mit Prof. Dr. Günter R. Witte entwickelt.
Mehr als 20 Jahre lang erforschte Professor Witte an der Universität Kassel die heimische Tierwelt und vor allem den Maulwurf.
Als Einzelgänger bewohnen die Maulwürfe auch im Unterirdischen Zoo hier in Osnabrück getrennte Gang systeme.
Außerdem steht ihnen ein Bereich zur Verfügung, in dem sie nach Herzenslust in der Erde graben können, und eine Nestkammer, in der sie ruhen und Nahrung einlagern.
Zwei der Maulwürfe sind schwarz. Bei den beiden anderen Tieren handelt es sich um hellere Varianten mit einem cremefarbenen Fell.
Die Besucher können beobachten, wie die Maulwürfe auf der Suche nach Nahrung durch ihr Gangsystem streifen - ganz so wie in der Natur!



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