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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kleine Katze trotzt auch großer Hitze
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker Zoo zeigt Ausstellung zum Leben in der Wüste
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Der Zoo Osnabrück stellt im IUCN-Jahr der Biologischen Vielfalt verschiedene Lebensräume unseres Planeten vor. Bis Juni war eine Ausstellung über den tropischen Regenwald zu sehen, ab 18. Juli geht die Reise in einen anderen extremen Lebensraum, in die Wüste.
In Kooperation mit Michael Martin, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und dem Sahara Conservation Fund zeigt der Zoo die Ausstellung " Leben in der Wüste". Zwar unterscheiden sich die derzeitigen Temperaturen doch noch um 10 Grad von den durchschnittlichen Tagestemperaturen der Sahara, aber man bekommt eine leichte Vorstellung, dass dauerhaft hohe Temperaturen Menschen und Tieren einiges an Anpassungen abverlangen.
Und genau darum geht es in der Ausstellung " Leben in der Wüste". Typische tierische Wüstenbewohner und ihre Anpassungsstrategien werden vorgestellt, aber auch das Problem der Übernutzung von Boden, Vegetation und Wasser in den Trockengebieten (Desertifikation). Zudem wird die Arbeit des Sahara Conservation Fund (SCF) ein Thema sein. Diese internationale Nicht-Regierungs-Organisation schützt bedrohte Tierarten der Sahara durch Wiederansiedlungsprojekte (Säbel- und Addax-Antilopen) und unterstützt Forschungsprojekte zur Verbreitung von Sandkatzen und Fenneks im Niger. Der Zoo Osnabrück unterstützt den SCF in seiner Arbeit.
Glanzpunkt der Ausstellung sind jedoch Fotos von Michael Martin. Der Fotograf und Abenteurer bereist seit 30 Jahren die Wüsten der Erde. Dabei entstanden Fotos von faszinierenden Landschaften und besonderen Menschen. Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH hat Michael Martin eine Foto-Ausstellung zum Thema " Desertifikation" zusammengestellt. Es werden Landschaftsaufnahmen gezeigt, die Sehnsucht wecken, und Menschen porträtiert, die in diesem extremen Lebensraum leben.
Der Zoo Osnabrück zeigt die Ausstellung im Rahmen des Jahres der Biologischen Vielfalt. Im Verbund mit dem Weltzooverband und der IUCN unterstützt der Zoo die Kampagne " Countdown 2010 - Rettet die Artenvielfalt" und will die Zoobesucher für den Schutz unserer Naturlebensräume begeistern.
Der Sahara Conservation Fund (SCF) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sahara als Lebensraum für die dort beheimatete einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Infos unter. www.saharaconservation.org ».



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