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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Feuerwehr rettet Entenküken
Zwischenüberschrift:
Tiernachwuchs im Regenrückhaltebecken gefangen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück. Mit viel Mann und Material hat die Feuerwehr am Freitagnachmittag in einer zweistündigen Rettungsaktion neun Entenküken aus einem Regenrückhaltebecken an der Carl-Fischer-Straße gerettet.
Schon mehrfach hatten zuvor besorgte Bürger bei der Feuerwehr das Problem geschildert. Das in Beton gefasste Becken ist die reinste Kükenfalle. Eigentlich könnten sie durch einen Durchlass zum dahinter gelegenen natürlichen Bach tauchen. Aber der Entennachwuchs hatte vor solchen Abenteuern offensichtlich Angst.
Die Berufsfeuerwehr sägte zunächst - vom aufgeregten Geschnatter zweier Muttertiere begleitet - einen Holzsteg mit Anti-Rutsch-Hilfe. Doch selbst das darauf ausgestreute Futter konnte die Küken nicht zum Aufmarsch bewegen. Bei drei Meter Wassertiefe war es den Feuerwehrleuten auch nicht möglich, in das Becken zu steigen, um die Tiere herauszuholen.
Die nächste Möglichkeit: auspumpen. Dafür wurde die Freiwillige Feuerwehr Sutt-hausen alarmiert. In der Zwischenzeit bemühten sich die Männer der Berufsfeuerwehr, die Tiere in eine Ecke zu treiben, um sie mit einem Kescher herauszufischen. Weil ein Seil nicht seinen Zweck erfüllte, wurde schließlich eine dicke Ölsperre zu Wasser gelassen. Erfolgreich: Erst fünf, dann zwei der Küken wurden an den Rand geschwemmt und gingen ins Netz.
Die restlichen zwei hatten sich inzwischen in den Durchlass geflüchtet und wagten sich weder vor noch zurück. Nun mussten die Freiwilligen aus Sutthausen noch ran: Mit vier Schläuchen pumpten sie das Wasser aus dem Regenrückhaltebecken in den Durchlass, um die Küken in Freiheit zu spülen. Eines der Jungtiere hatte sich aber in einem Abzweig verirrt und wurde von einem der Sutthausen Männer in die Freiheit gescheucht.
Mit dem abgepumpten Wasser wurde zugleich der nahe liegende, nach der Hitze völlig ausgetrocknete Bach aufgefüllt. In der Hoffnung, dass die Entenfamilien jetzt dort ihre Runden drehen und nicht wieder in die Kükenfalle zurückkehren.

Autor:
S., mhe


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